• 21.11.2014, 10:29:01
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Der Staatspreis PR 2014 geht an BUS:STOP Krumbach

Der Staatspreis für PR 2014 geht nach Vorarlberg für das architektonisch und kommunikativ herausragende Projekt "BUS:STOP Krumbach".

Staatspreisträger Public Relations 2014. Im Bild
vlnr.: Ingrid Vogl (PRVA-Präsidentin), Martin Dechant (ikp
Vorarlberg), Amelie Baschnegger (ikp Vorarlberg), Vizekanzler
Reinhold Mitterlehner (BMWFW).

Utl.: Der Staatspreis für PR 2014 geht nach Vorarlberg für das
architektonisch und kommunikativ herausragende Projekt
"BUS:STOP Krumbach". =

Wien (OTS) - Zur Nacht der PR waren mehr als 270 Gäste aus
Wirtschaft, Medien und Wissenschaft ins Studio 44 der
Österreichischen Lotterien am Wiener Rennweg gekommen. Der PRVA hatte
zur alljährlichen GALA geladen, dessen mit Spannung erwarteter
Höhepunkt die Verleihung des Staatspreises für PR war. 16 Finalisten
hatten es in sechs Kategorien bis in die Endrunde geschafft: jede
Arbeit für sich ein lebhafter Beweis für die Kreativität und
Professionalität der Branche.

Eine Frage der Ethik

Ihre Eröffnungsrede widmete PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl vorrangig
dem Thema Ethik. Anlässlich der jüngst aufgedeckten Manipulationen
durch gefälschte Postings auf Social Media Kanälen sei es an der
Zeit, das Thema Ethik in der PR wieder verstärkt in den Fokus zu
rücken. "An der Schnittstelle von Öffentlichkeit, Medien und
Unternehmen tragen Kommunikationsexpertinnen und
Kommunikationsexperten besonders hohe Verantwortung", so Vogl.
"Höchste persönliche Integrität ist eine der Grundvoraussetzungen für
diesen Beruf." Mit dem PRVA Ehrenkodex habe sich die Branche schon
vor Jahren genau dazu verpflichtet, mit dem PR-Ethik-Rat 2008 eine
freiwillige Schiedsstelle geschaffen. "Transparenz und
Glaubwürdigkeit sind die Lebensadern unserer Profession", betonte
Vogl. "Mit der Einführung des Österreichischen PR-Gütezeichens sind
wir auf dem richtigen Weg." Agenturen und Unternehmen signalisieren
damit, dass sie sich zu ethisch sauberer Arbeit bekennen, inhaltliche
Qualitätsaspekte verfolgen und professionelle Abläufe umsetzen. Damit
leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der
Unternehmens- oder Organisationsziele - ein Kriterium, das der Jury
bei der Wahl der Nominierungen zum Österreichischen Staatspreis für
PR besonders wichtig war.

Auch Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner betonte die
wirtschaftliche Bedeutung der Kommunikation und überreichte gemeinsam
mit PRVA-Präsidentin Vogl die begehrten, vom Bundesministerium für
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ausgeschriebenen,
PR-Auszeichnungen.

Österreichischer Staatspreisträger für PR 2014 für BUS:STOP
Krumbach Verein kultur krumbach, Gemeinde Krumbach, ikp Vorarlberg
und Baschnegger Amann Partner - Arbeitsgemeinschaft

2014 hat die kleine Vorarlberger Gemeinde Krumbach mit einem
spektakulären Architekturprojekt von sich Reden gemacht. Sieben
internationale Architekten planten und bauten sieben "Buswartehüsle"
und setzten damit Landmarks im Bregenzerwald. Ziel des Projektes war,
einen Dialog von Vorarlberger Tradition, Baukultur und Handwerk zu
ermöglichen. Waren Buswartehäuschen bisher einfach Dinge des Alltags,
denen niemand Aufmerksamkeit schenkt, so werden in Vorarlberg daraus
viel beachtete und intensiv diskutierte architektonische
Meisterwerke. Eine außergewöhnliche Idee, eine "hochgradig
innovative, professionelle und vor allem kreative PR-Kampagne", wie
es in der Jurybegründung heißt. "Eine an sich einfache Idee wurde in
stimmiger PR-Performance trotz minimal vorhandener ökonomischer
Ressourcen von den vielen Projektteilnehmern, u.a. international
mitwirkenden Architekten, variantenreich umgesetzt."

Dies zeigt sich insbesondere in der beeindruckenden nationalen sowie
internationalen Medienresonanz sowie in der Kosten-Nutzen-Effizienz.
Die Projektleiter bewiesen Mut zum Risiko, in dem sie globales Denken
und traditionelle Werte zusammentreffen lassen. So konnte mit einer
guten Mischung aus Regionalität und Internationalität ein spannendes
Konzept ausgefallen verwirklicht werden. Schließlich ist das Projekt
"BUS:STOP Krumbach" auf ganzer Linie sowohl ein voller kommunikativer
wie ökonomischer Erfolg für alle Beteiligten und dementsprechend auch
als nachahmenswertes Paradebeispiel in der PR-Konzeption zu sehen.

Die Sieger in den sechs Kategorien

Prämiert wurden die besten PR-Arbeiten des Jahres in den sechs
Kategorien Corporate PR, Corporate Social Responsibility (CSR),
Digitale Kommunikation, Interne PR und Employer Branding, Produkt-
und Service PR und PR-Spezialprojekte. Die beste Arbeit in der
Kategorie Spezialprojekte/Innovationen war auch der Overall-Winner,
der Staatspreis für BUS:STOP Krumbach. In der Kategorie Corporate PR
konnte sich die A1 Telekom Austria mit "A1 wird grün: gelebte
Nachhaltigkeit als Positionierungsthema" über den ersten Platz
freuen, in der Kategorie CSR Ketchum Publico und Career Moves mit
"Wirtschaft ohne Handicap". Die voestalpine punktete mit "The Power
of Online & Social Media @ voestalpine" in der Kategorie Digitale
Kommunikation. AMS Österreich in Zusammenarbeit mit Grayling Austria
und der Unique Werbe Gesmbh holten sich mit "Interne Kommunikation
zur Kampagne AMS. Vielseitig wie das Leben" die Kategorie Interne PR
und Employer Branding und in der Kategorie Produkt- & Service PR
gingen Bolton Austria und Ketchum Publico mit "Die Borotalco
Duftoase" als Sieger hervor.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden alle Finalisten anhand kurzer
Filmclips, produziert von News on Video, vorgestellt.
Nach der Pause unterhielten die Performer von Liquid Loft mit einem
exklusiven Auszug aus "Talking Head" die Galagäste.

Sponsoren der diesjährigen PR-Gala waren, neben einer Vielzahl
weiterer Unternehmen, die Flughafen Wien AG, die Siemens AG
Österreich und JTI Austria.

Weitere Fotos auf Anfrage: Petra Schwiglhofer, [email protected]
Eine Fotoauswahl, Informationen zu allen Staatspreisnominierungen
inkl. Jurybegründungen, sowie Filmclips der Staatspreiskategorien in
Kürze unter: www.prva.at

Der PRVA ist der größte unabhängige Kommunikationsverband
Österreichs. Mitglieder sind rund 730 PR-Fachleute aus Agenturen,
Unternehmen, Organisationen, Institutionen, Gebietskörperschaften und
der Politik, davon 71 PR-Agenturen und knapp 100 Newcomer (prNa).
Ziel des PRVA ist, neben der Interessenvertretung seiner Mitglieder,
die fachlich fundierte Aus- und Weiterbildung sowie die laufende
qualitative Weiterentwicklung der Branche. Die Mitglieder sind zur
Einhaltung des PRVA-Ehrenkodex und des Athener Codex verpflichtet.
www.prva.at

Die PRVA-Verbandsarbeit wird durch folgende Wirtschaftspartner
unterstützt: DORDA BRUGGER JORDIS, IFES, ÖBB, Observer, OMV, PwC,
voestalpine

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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