Razborcan: Mobilität für junge Menschen sicherstellen

Wichtige Leistungen dürfen nicht einfach dem Sparstift geopfert werden

St. Pölten, (OTS/SPI) - Die Ausweitung des BezieherInnenkreises des Top-Jugendtickets stand bei der gestrigen Landtagssitzung einmal mehr auf der Tagesordnung. "Es mag vielleicht ein Signal sein, dass in der Landtagssitzung erneut ein Antrag auf Ausweitung des Top-Jugendtickets auf die bisher ausgenommenen Studierenden, SchülerInnen privater Schulen und junger Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschlossen wurde, aber ausreichend ist das leider nicht, weil mit der Aufforderung an den Bund, die Kosten zu übernehmen, eben noch keinem der betroffenen jungen Leute geholfen wird. Freilich wäre es begrüßenswert, wenn es gelänge, dass der Bund, wie beantragt, die Finanzierung übernähme. Aber solange das nicht der Fall ist, ist auch das Land NÖ sehr wohl in der Pflicht in diese Bresche zu springen, um diese für die jungen Leute und ihre Familien wichtige Leistung zu erbringen. Und diese wichtige Forderung, die die SPNÖ seit Langem immer wieder stellt, wurde leider wieder einmal nicht angenommen. Aber wir werden aufgrund der Wichtigkeit des Anliegens auch in Zukunft nicht müde werden, uns dafür einzusetzen. Schließlich ist die Möglichkeit der kostengünstigen Nutzung der Öffis für Jugendliche oft die einzige Chance auf individuelle Mobilität", betont SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard Razborcan.

Ein weiteres wichtiges Anliegen für die Mobilität junger Menschen ist für Razborcan die Weiterführung der Vorteilscard für Zivildiener. "Auch wenn unser Antrag zu dieser wichtigen Angelegenheit keine Zustimmung fand, so wurde doch zumindest eine Aufforderung an die gesamte Bundesregierung beschlossen, diese wichtige Unterstützungsleistung für junge Menschen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen und beileibe nicht gerade üppig bezahlt werden, weiterzuführen. Bleibt zu hoffen, dass das ausreicht, um im Innenministerium zu einem Umdenken zu kommen", so Razborcan abschließend.

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