- 21.11.2014, 09:24:02
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Razborcan: Mobilität für junge Menschen sicherstellen
Wichtige Leistungen dürfen nicht einfach dem Sparstift geopfert werden
Utl.: Wichtige Leistungen dürfen nicht einfach dem Sparstift
geopfert werden =
St. Pölten, (OTS/SPI) - Die Ausweitung des BezieherInnenkreises des
Top-Jugendtickets stand bei der gestrigen Landtagssitzung einmal mehr
auf der Tagesordnung. "Es mag vielleicht ein Signal sein, dass in der
Landtagssitzung erneut ein Antrag auf Ausweitung des
Top-Jugendtickets auf die bisher ausgenommenen Studierenden,
SchülerInnen privater Schulen und junger Menschen mit besonderen
Bedürfnissen beschlossen wurde, aber ausreichend ist das leider
nicht, weil mit der Aufforderung an den Bund, die Kosten zu
übernehmen, eben noch keinem der betroffenen jungen Leute geholfen
wird. Freilich wäre es begrüßenswert, wenn es gelänge, dass der Bund,
wie beantragt, die Finanzierung übernähme. Aber solange das nicht der
Fall ist, ist auch das Land NÖ sehr wohl in der Pflicht in diese
Bresche zu springen, um diese für die jungen Leute und ihre Familien
wichtige Leistung zu erbringen. Und diese wichtige Forderung, die die
SPNÖ seit Langem immer wieder stellt, wurde leider wieder einmal
nicht angenommen. Aber wir werden aufgrund der Wichtigkeit des
Anliegens auch in Zukunft nicht müde werden, uns dafür einzusetzen.
Schließlich ist die Möglichkeit der kostengünstigen Nutzung der Öffis
für Jugendliche oft die einzige Chance auf individuelle Mobilität",
betont SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard Razborcan.
Ein weiteres wichtiges Anliegen für die Mobilität junger Menschen ist
für Razborcan die Weiterführung der Vorteilscard für Zivildiener.
"Auch wenn unser Antrag zu dieser wichtigen Angelegenheit keine
Zustimmung fand, so wurde doch zumindest eine Aufforderung an die
gesamte Bundesregierung beschlossen, diese wichtige
Unterstützungsleistung für junge Menschen, die sich in den Dienst der
Gemeinschaft stellen und beileibe nicht gerade üppig bezahlt werden,
weiterzuführen. Bleibt zu hoffen, dass das ausreicht, um im
Innenministerium zu einem Umdenken zu kommen", so Razborcan
abschließend.
(Schluss) kr
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