- 21.11.2014, 07:58:08
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ESF investiert massiv in Maßnahmen zur Verhinderung des Schulabbruchs
VertreterInnen der Politik und Jugend diskutierten über Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
Utl.: VertreterInnen der Politik und Jugend diskutierten über
Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit =
Wien (OTS/BMASK) - Der Europäische Sozialfonds ESF investiert in der
kommenden Förderperiode massiv in Maßnahmen zur Verhinderung des
Schulabbruchs. In den Jahren 2014-2020 ist gut ein Drittel des
ESF-Budgets dafür vorgesehen. Vor diesem Hintergrund stellten gestern
Abend VertreterInnen aus Politik, Bildung und Jugend unter dem Titel
"Europas verlorene Generation" die europäischen Ansätze zur
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf den Prüfstand. Auf
Einladung des Sozialministeriums und des Regionalmanagements
Burgenlands diskutierten im Haus der Europäischen Union in Wien die
EU-Abgeordnete Evelyn Regner, Buchautor und Bildungskritiker Andreas
Salcher, Ulrike Rebhandl aus dem Sozialministerium sowie Sascha
Ernszt, ÖGB-Bundesjugendvorsitzender und Herbert Rohrmair-Lewis,
Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. Conclusio: Österreich setzt
bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf die richtigen
Strategien, muss aber seine Anstrengungen in allen Politikbereichen
weiter intensivieren. ****
"Vieles, was in Österreich erfolgreich für eine verhältnismäßig
niedrige Jugendarbeitslosigkeit sorgt, dient anderen europäischen
Ländern als Vorbild", erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer bei
seinem Abschlussstatement. Die Podiumsdiskussion hat aber auch
deutlich gemacht, dass auch in Österreich trotz aller positiven
Bemühungen noch Nachholbedarf existiert. Die ESF Mittel können in den
nächsten Jahren aber dazu beitragen, neue Modelle auszuprobieren,
bewährte Strategien weiterzuführen und die jungen Menschen in
Österreich nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Gefördert werden künftig aus ESF-Mitteln unter anderem Beratungs-
und Unterstützungsangebote für Kinder, SchülerInnen und Lehrende vom
Kindergarten bis zur Sekundarstufe II. Insbesondere werden hier
SchülerInnen mit Migrationshintergrund, mit Behinderung,
Beeinträchtigungen und/oder mit Lernschwierigkeiten angesprochen. Des
Weiteren soll ein wirkungsvolles Übergangsmanagement für nachhaltig
gelingende Übergänge zwischen Schule - Ausbildung - Beruf etabliert
werden. Im Rahmen des Schwerpunktes zur Verringerung des
Schulabbruches werden dabei insgesamt 284.656.505 Euro in der
Förderperiode 2014-2020 investiert. Der Betrag beinhaltet sowohl ESF
Mittel als auch die nationale Ko-finanzierung.
Bilder der Veranstaltung finden Sie auf der Hoempage des
Sozialministeriums www.sozialministerium.at
(Schluss)
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