ÖCV-Stöckl: Linke ÖH hat ein Problem mit Demokratie und Gewalt

Der ÖCV ist erschrocken über den mangelnden Willen des ÖH Uni Wien Vorsitzes, sich von Gewalt zu distanzieren und andere Meinungen zuzulassen.

Wien (OTS) - Am gestrigen Abend lud der Wiener Cartellverband (WCV) die ÖH Uni Wien zu einer Podiumsdiskussion zur aktuellen Situation der Couleurstudenten in Österreich. Die Vertreter des ÖCV konnten die Angriffe der ÖH-Vorsitzenden Stephanie Marx vom Kommunistischen Studentenverband (KSV-LiLi) größtenteils entkräften. Der Aufforderung sich von Gewalt zu distanzieren kam die Wiener ÖH-Vorsitzende Marx nicht nach. Am Heimweg nach der Diskussionsveranstaltung wurde einem Mitglied der ÖCV-Verbindung Amelungia seine Studentenmütze entrissen. Beim Versuch diese zurückzuholen wurde der CVer brutal angegriffen. Das Verbindungsmitglied wurde erheblich verletzt. Eine vorbeifahrende Polizeistreife konnte den Täter stellen und eine Anzeige aufnehmen.

Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen bei Demos gegen Studentenverbindungen. Aber nicht nur bei den Protesten gegen den Akademikerball, der von den national-freiheitlichen Korporationen getragen wird, kommt es zu Gewaltexzessen. Mitglieder von ÖCV-Verbindungen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Opfer von gewalttätigen Angriffen und öffentlichen Beschimpfungen durch Linksextremisten. Auch die Häuser und Buden katholischer Verbindungen sind immer wieder Ziel von Sachbeschädigungen.

"Wenn die offizielle Studentenvertreterin der größten Universität dieses Landes es nicht einmal schafft, sich klar von Gewalt zu distanzieren, dann ist das ein immenser Störfaktor für Demokratie und Meinungsfreiheit!", betont ÖCV-Präsident Lorenz Stöckl.

Die von der ÖH Uni Wien in ihrer Presseaussendung vom Vormittag völlig verdrehte Diskussionsveranstaltung ließ Diskussionskultur vermissen. "Von Studentenvertretern könnte man sich eigentlich schon erwarten, dass sie sich die Meinungen ihrer Kommilitonen zumindest anhören und sich damit auseinandersetzen. Stattdessen gab es gestern nur Gejohle und aufgesetztes Gelächter aus dem Publikum. Die ÖH lässt eben keine andere Meinung gelten, als ihre eigene.", sagt Stöckl.

Stattdessen setzte die ÖH-Vertreterin auf unreflektierte Vorwürfe. Dazu stellt der ÖCV-Präsident klar: "Wir lassen uns von der ÖH sicher kein rechtsextremes Gedankengut unterstellen. Der katholische ÖCV ist seit jeher einer der stärksten Gegner nationalsozialistischer Gedanken. Wir empfehlen der ÖH Uni Wien Exekutive eine ausgedehnte Wiederholung des Geschichtsunterrichts."

Ein Gutes kann ÖCV-Präsident Stöckl dennoch erkennen: "Zumindest ist es nicht mehr lange bis zu den ÖH-Wahlen und die Studenten können diese demokratiefeindliche ÖH ein für alle Mal abwählen!"

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