• 20.11.2014, 11:41:06
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SPÖ Seiser zu Ärzte-Gehaltsverhandlungen: Angebot des Landes annehmbar

Seiser: Land Kärnten ist den Ärzten sehr weit entgegen gekommen. Appell an Ärzteschaft, weitreichendes Angebot anzunehmen.

Utl.: Seiser: Land Kärnten ist den Ärzten sehr weit entgegen
gekommen. Appell an Ärzteschaft, weitreichendes Angebot
anzunehmen. =

Klagenfurt (OTS) - "Ärzte und Pflegekräfte sind gleichsam die Säulen
unseres ausgezeichneten Gesundheitssystems. Ich habe großes
Verständnis dafür, dass die Leistung der Ärzte auch entsprechend
abgegolten werden muss und kann deren Forderungen zum Teil
nachvollziehen. Dass Land hat trotz eines engen budgetären Korsetts
ein weitreichendes Angebot ausgearbeitet, dass dem auch Rechnung
trägt. Nun liegt es an der Ärzteschaft, die ernsthaften Bemühungen
des Landes um eine tragfähige Lösung zu würdigen und diesem Angebot
bei den Betriebsversammlungen am Freitag zuzustimmen", appellierte
SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser an die Kärntner Ärzte .

Das Angebot des Landes in Höhe von 13,5 Millionen Euro gehe über die
Einbußen hinaus, die den Medizinern durch den Wegfall der Überstunden
in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro entstehen und könne auch als
Wertschätzung und Anerkennung für die Leistungen der Ärzte verstanden
werden. Zusätzlich 11.000 Euro brutto mehr Grundgehalt pro Jahr und
Arzt seien kein geringer Lohnzuwachs.
Es sei jetzt wichtig, das richtige Augenmaß zu finden. Das Land
Kärnten sei den Ärzten sehr weit entgegen gekommen, obwohl die
finanziellen Möglichkeiten des Landes durch die jahrelange FPÖ/FPK-
Misswirtschaft und Skandalpolitik begrenzt seien.

"Mehr zu fordern als der Verhandlungspartner geben kann, ist nicht
zielführend. Ich hoffe sehr, dass die Ärzte das weitreichende Angebot
des Landes auch im Sinne der Patienten und der Steuerzahler annehmen
werden. Vielleicht hilft dabei auch die Überlegung, dass andere
Berufsgruppen, die sich mit Lohnabschlüssen in Höhe der
Inflationsrate zufrieden geben müssen, z.B. durch Kurzarbeit auch
entsprechende Einkommenseinbußen haben, die ihnen aber nicht
abgegolten werden", so Seiser abschließend.

(Schluss)

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