• 20.11.2014, 11:18:23
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Stöger: Breitband ist der Motor der Informationsgesellschaft

RTR startet Aufklärungsarbeit zur Nutzung von öffentlichem Gut

Utl.: RTR startet Aufklärungsarbeit zur Nutzung von öffentlichem Gut =

Wien (OTS/BMVIT) - Infrastrukturminister Alois Stöger erneuerte heute
bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Geschäftsführer der
Rundfunk- und Telekom-Regulierungs GmbH, Johannes Gungl und dem
Leiter des Breitbandbüros, Alfred Ruzicka, sein klares Bekenntnis zum
flächendeckenden Breitbandausbau. "Alle zwei Jahre verdoppelt sich
die Datenmenge. Das ist eine enorme Herausforderung für die
Infrastruktur, der wir uns schon heute stellen müssen und die
gemeinsame und koordinierte Anstrengungen erfordert. Die
flankierenden Maßnahmen durch die RTR werden hier einen wichtigen
Beitrag leisten", so der Minister. ****

"Wir begrüßen die Breitbandstrategie 2020 und das
Breitbandbeschleunigungspaket", so Johannes Gungl, Geschäftsführer
der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post. "Um eine
effiziente Breitbandförderung gemäß dem Motto "Breitband für alle"
für Österreich zu installieren, müssen bestehende Probleme in der
praktischen Umsetzung identifiziert und behoben werden. Dafür bringen
wir gerne unsere Expertise ein und werden gemeinsam mit dem BMVIT
Lösungsempfehlungen erarbeiten und Informationen bereitstellen, um
den Ausbau vor allem auf lokaler Ebene zu unterstützen", führt Gungl
aus.

300 Millionen Euro sollen bereits 2015 ausgeschrieben werden -
darauf hat sich die Regierung auf Initiative von Minister Stöger bei
der Klausur Ende September geeinigt. "Wir arbeiten intensiv an der
Ausarbeitung der Förderrichtlinien, damit wir 2015 starten können.
Dazu muss auch ein investitionsfreundliches Klima geschaffen werden,
damit gemeinsam mit der Industrie der Motor der
Informationsgesellschaft zum Laufen gebracht werden kann", schildert
der Alfred Ruzicka, Leiter des Breitbandbüros im BMVIT, die
Herausforderungen für den Markt.

"Das erklärte Ziel, bis 2020 nahezu alle Haushalte mit
ultraschnellem Internet zu versorgen, kann nur durch einen
evolutionären Ansatz erreicht werden, der von allen Beteiligten
mitgetragen wird", so Stöger. Einerseits müssen bestehende Netze
erweitert und Insellösungen angebunden werden, andererseits muss man
durch Leerverrohrungen einen weiteren Ausbau vorbereiten. Die so
genannte Maulwurfprämie soll vor allem dort unterstützen, wo trotz
Förderung keine Versorgung durch die Industrie zu Stande kommt. Hier
kommt der öffentlichen Hand eine besondere Rolle zu.

Neben dem Breitbandausbau sei es wichtig, zu einer nationalen
Strategie für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu
kommen, betonte Stöger. Bereits 2010 wurde das Kompetenzzentrum
Internetgesellschaft (KIG) eingerichtet, das Eckpunkte für eine
nationale IKT-Strategie erarbeitet hat. "Das bmvit wird als
Schlüsselministerium für den Bereich eine nationale IKT-Strategie
forcieren", so Stöger. Diese soll bis Mitte 2015 erarbeitet werden.
Verschiedene Anwendungsbereiche wie Forschung, E-Health, E-Government
oder Bildung sollen in der IKT-Strategie zusammengeführt werden.
(Schluss)

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