• 20.11.2014, 11:13:38
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Kurz: "Weltweit für Rechte von Kindern einsetzen"

Bundesminister Sebastian Kurz zum internationalen Tag der Kinderrechte

Utl.: Bundesminister Sebastian Kurz zum internationalen Tag der
Kinderrechte =

Wien (OTS) - "Die Kinderrechtskonvention ist eine Erfolgsstory und
hat viele Verbesserungen für Kinder weltweit gebracht. Das kann
jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass weltweit weiterhin viel zu
viele Kinder nicht zur Schule gehen können, Hunger leiden und
körperlicher oder seelischer Gewalt ausgesetzt sind, etwa als
Kindersoldaten oder Arbeitssklaven. Mädchen sind von solchen
Missständen besonders stark betroffen", sagte Bundesminister
Sebastian Kurz anlässlich des 25. Jubiläums der
Kinderrechtskonvention, die im Jahr 1989 von der
UN-Generalversammlung angenommen wurde. Österreich ratifizierte 1992
die Kinderrechtskonvention und erhob einige der wichtigsten darin
verankerten Rechte in den Verfassungsrang.

Die Kinderrechtekonvention brachte einen Paradigmenwechsel im Umgang
mit Kindern: Erstmals wurden Rechte für Kinder verankert, die sie
auch direkt einfordern können, wie etwa den Schutz vor Gewalt und
Ausbeutung, das Recht auf Bildung oder das Recht, ihre eigene
Kindheit und Zukunft aktiv mitzugestalten. Als Mitglied im
UN-Menschenrechtsrat setzte Österreich Initiativen, um die weltweite
Kindersterblichkeit zu bekämpfen und die Situation von Kindern in
Haft zu verbessern. Die international anerkannte österreichische
Jugendrichterin Dr. Renate Winter ist Mitglied im
UN-Kinderrechteausschuss. Auch die österreichische
Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) setzt zahlreiche Projekte zur
Förderung der Kinderrechte um, bei denen Kinder eine wichtige Rolle
einnehmen. So wird in Äthiopien eine mobile Schule für Nomadenkinder
unterstützt, deren erste Absolventen bereits an der Universität
studieren. In Albanien, Mazedonien und Serbien arbeitet die OEZA mit
Behörden sowie betroffenen Familien zusammen, um die Gesundheit und
Ausbildungschancen für Roma-Kinder zu fördern. Zuletzt wurde auch die
EU-Initiative "Children of Peace" mit 250.000 Euro unterstützt,
welche Kindern in Konfliktregionen den Zugang zu Bildung ermöglichen
soll.

"In vielen Staaten stellen Kinder unter 18 Jahren die
Bevölkerungsmehrheit dar. Nur wenn wir ihre Rechte sicherstellen und
ihnen eine glückliche Kindheit ermöglichen, können die Zukunft
gesichert und kriegerische Konflikte vermieden werden", so Sebastian
Kurz abschließend.

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