- 20.11.2014, 09:12:45
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NEWS: Justiz prüft Verkauf der Hypo-Ukraine
Korruptionsstaatsanwaltschaft liegt Anzeige zu umstrittenem Deal von Mai 2014 vor. Auch Schuldennachlass für Firmen-Gruppe von Oligarch Bakhmatyuk 2010 wirft Fragen auf.
Utl.: Korruptionsstaatsanwaltschaft liegt Anzeige zu umstrittenem
Deal von Mai 2014 vor. Auch Schuldennachlass für Firmen-Gruppe
von Oligarch Bakhmatyuk 2010 wirft Fragen auf. =
Wien (OTS) - In der Causa Hypo Alpe Adria befasst sich die Justiz nun
mit einem Geschäft, das erst wenige Monate zurück liegt: Das
Nachrichtenmagazin NEWS berichtete vor kurzem über hinterfragenswerte
Umstände des Verkaufs der ukrainischen Leasing-Tochter der
verstaatlichten Bank, der im heurigen Frühjahr durchgeführt wurde.
Nun ist die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft am Zug:
"Es liegt uns eine Anzeige vor, die wir gerade prüfen", erklärt ein
Sprecher.
Wie NEWS berichtet hat, konnte sich die Firmengruppe des
ukrainischen Oligarchen Oleg Bakhmatyuk durch einen Deal, der während
dem Verkaufsprozess durchgeführt wurde, neun bis zehn Millionen Euro
an Kreditrückzahlungen ersparen. Dies ist - wie NEWS aktuell
berichtet - jedoch nicht das erste Geschenk der Hypo an den
Oligarchen auf Kosten der Steuerzahler. Im Jahr 2010 - also bereits
nach der Notverstaatlichung - erhielt die Bakhmatyuk-Gruppe einen
Schuldennachlass von zumindest zwei Millionen US-Dollar (nach
damaligem Wechselkurs etwa 1,5 Millionen Euro). Gerade einmal drei
Monate später erwarb Bakhmatyuk in Österreich um rund 2,5 Millionen
Euro eine Luxus-Villa.
Bereits zuvor wollte Bakhmatyuk über eine zypriotische Firma, die
laut Hypo-Unterlagen ihm zurechenbar ist, in Österreich selbst eine
Bank gründen. Die Finanzmarktaufsicht verweigerte jedoch die
Konzession.
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