Grüne Wien: Werner-Lobo begrüßt mutige Entscheidung für die neue Festwochen-Direktion

Tomas Zierhofer-Kin steht für experimentierfreudige, gesellschaftspolitisch relevante künstlerische Avantgarde

Wien (OTS) - Sehr erfreut zeigt sich der Kultursprecher der Grünen Wien, Klaus Werner-Lobo, über die mutige Entscheidung, Tomas Zierhofer-Kin als neuen künstlerischen Leiter der Wiener Festwochen einzusetzen: "Auch die Grünen haben sich dafür ausgesprochen, die neue Direktion mit jemandem zu besetzen, der für Experimentierfreudigkeit, gesellschaftspolitisch relevante künstlerische Avantgarde und eine starke Einbindung der Wiener Kulturszene steht. Tomas Zierhofer-Kin hat sowohl als Mitbegründer des Zeitfluss-Festivals (gemeinsam mit Markus Hinterhäuser) in Salzburg als auch als künstlerischer Leiter des Donaufestivals in Krems bewiesen, dass er ein ausgezeichneter Kenner und vor allem Entdecker hervorragender zeitgemäßer internationaler und heimischer Künstler und Künstlerinnen ist. Er hat schon bisher wahre Schätze gehoben und in Österreich bekannt gemacht und sich immer abseits ausgetrampelter Pfade des Kulturbetriebs bewegt."

Zierhofer-Kin hat das Donaufestival zu einem Highlight der österreichischen Festivalszene und einer internationalen Referenz für künstlerische Avantgarde gemacht und dort neue Ausdrucksformen aus allen Genres - Musik, Performance, Theater, neue Medien etc. - und vor allem genreübergreifende Darstellungsformen gezeigt. Darüber hinaus hat er den Diskurs über Kunst und Kultur, über gesellschaftliche Utopien und Dystopien vorangetrieben. Die künstlerische Kritik an einer verwertungsorientierten kapitalistischen, rassistischen, sexistischen und homophoben Gesellschaftsordnung verbindet er mit leichtfüßigen, fröhlichen, queeren, ästhetisch aufregenden und oftmals auch provokanten Zugängen.

"Das ist genau das, was Wien und die Festwochen brauchen, um sich als Weltstadt der Kultur nicht nur zu behaupten, sondern auch neue Maßstäbe zu setzen", so Werner-Lobo, der an die Neubestellung auch die Erwartung knüpft, das Flaggschiff des Wiener Kulturlebens einer grundlegenden strukturellen und künstlerischen Neuorientierung zu unterziehen: "Die Festwochen sollen wieder in die Stadt hineinwirken, aufregen, im öffentlichen Raum sichtbar werden, die lebendige Kulturszene dieser Stadt aktiv einbinden, Orte und Milieus der sozialen und geographischen Peripherie - etwa in den Außenbezirken und unter der Zuwanderungsbevölkerung - neu entdecken und beleben und so für alle Wienerinnen und Wiener unabhängig von Herkunft und sozialem Status sicht-, spür- und angreifbar werden."

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