Jäger sind sich ihrer Verantwortung voll und ganz bewusst - Anstand vor PR-Tricks

Landesjägermeister DI Anton Larcher fordert ernsthaften Umgang und keine Trittbrett-Fahrten

Innsbruck (OTS) - Zu den Forderungen des Tiroler Optiker-Innungsmeisters nach Sehtests für Jäger stellt der Tiroler Landesjägermeister Anton Larcher fest: "Es ist eine Frage des Anstandes nach einem tragischen Unfall so zu agieren. Für mich ist das reine Trittbrettfahrerei. Die Jägerschaft ist Kundschaft bei den heimischen Optikern und wird das in Zukunft auch bleiben. Es ist im ureigensten Interesse eines jeden Jägers gut zu sehen. Da brauchen wir keine neuen Zwangsmaßnahmen."

Landesjägermeister Larcher geht zudem davon aus, dass sich die Optiker über die Konsequenzen ihres Vorschlages nicht bewusst waren:
"Wir leben in einer Gesellschaft in der Menschen eigenverantwortlich zu handeln haben. Vom Straßenverkehr über viele Sportarten bis hin zur Jagd - Menschen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Aber es kann nicht jede Eventualität vorhergesehen werden und auch nicht mit überbordenden Regeln und Vorschriften jedes Risiko ausgeschlossen werden. Der Tiroler Jägerverband setzt auf Aus- und Weiterbildung. Das hat bislang gut funktioniert und wird auch in Zukunft gut funktionieren - trotz der unnötigen Zwischenrufe aus verschiedensten Ecken und Winkeln."

Larcher: "Es ist jedenfalls bezeichnend, dass sich nun löblicherweise der Tiroler Optiker-Innungsmeister von dieser PR-Masche distanziert hat. Aus einem tragischen Unfall PR-Kleingeld zu schlagen, sollte jedenfalls Konsequenzen haben. Das gehört sich nicht."

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