Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände zur Forderung der Innung der Augenoptiker von verpflichtenden Sehtests für Jäger

Wien (OTS) - Die Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände reagiert auf die heutige Forderung der Innung der Augenoptiker, anlässlich der zunehmenden Zahl an Jagdunfällen verpflichtende Sehtests für Jäger einzuführen.
"Völlig daneben geschossen und pure Geschäftemacherei", sagt der Generalsekretär der Zentralstelle der Landesjagdverbände, Dr. Peter Lebersorger.

Anlass für die Kontroverse ist ein Jagdunfall in Hollabrunn, bei dem ein Treiber mit einem Kopfschuss durch einen Querschläger bzw. abgelenkten Schuss schwer verletzt wurde. "Ein tragischer Unfall, keineswegs aber ein Versäumnis im Hinblick auf die Überprüfung der Sehfähigkeit des Schützen", sagt Lebersorger. Nichts desto trotz:
"Wenn in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, wo Menschen in Gefahr sind, ein verpflichtender Sehtest eingeführt wird, Auto fahren, Schifahren, Bergsteigen, usw. sind wir auch dabei". Das hat der Gesetzgeber aber bisher nicht verordnet. Im Übrigen absolvieren Jäger, so Lebersorger, freiwillige eine regelmäßige Überprüfung ihrer Schießfähigkeit, bei sie denen sie ihre waffenrechtliche Verlässlichkeit unter Beweis stellen".

"Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass gerade Jagdunfälle spektakuläre Ziele für Medien und Zielgruppen, die daraus Kapital zu schlagen hoffen, darstellen", so Peter Lebersorger. "Wir werden aber eine Diskriminierung der Jäger im Hinblick darauf, dass unseren Mitgliedern mangelnde Selbsteinschätzung und fehlendes Verantwortungsbewusstsein unterstellt wird, nicht dulden".

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