Was Mikroben mögen - Studienpräsentation"Effekte der Colon-Hydro-Therapie und Buchinger-Fasten"

Einladung zur Pressekonferenz 20.11.2014 um 10.30 Uhr Ort: Essenz, Brückengasse 4, 1060 Wien

Wien (OTS) - Präsentation der Studie "Effekte der Colon-Hydrotherapie sowie Buchinger-Fasten auf Darm Mikrobiota, Gesundheit und Nahrungsmittel-Intoleranzen" sowie Vorstellung der FODMAP Diaet.

Eine beeinträchtigte Darmmikrobiota ist ein wichtiger Faktor in der Entstehung vieler Verdauungsstörungen. Nicht immer spielen dabei pathogene Mikroorganismen eine Rolle, sondern eher ein Ungleichgewicht der körpereigenen Mikrobiota und einer durchlässigeren Darmwand. Interventionen, welche die Dysbalance der Mikrobiota verbessern, können bei Problemen wie Reizdarmsyndrom oder Nahrungsmittel-Intoleranzen helfen.

In einer Studie des Instituts für Ernährungswissenschaften der Universität Wien in Zusammenarbeit mit ErnährungsmedizinerInnen, DietologInnen bzw FastenberaterInnen sowie der Firma Mechtler wurden Stuhlproben und Wohlbefinden von Patienten mit Reizdarm und möglichen Intoleranzen untersucht. Die ProbandInnen erhielten eine Colon-Hydrotherapie oder unterzogen sich einer Buchinger-Fastenkur. Danach erhielten die ProbandInnen für 6-Wochen ein Probiotikum sowie eine Ernährungsberatung mit Schwerpunkt auf prebiotischen Eigenschaften von Lebensmitteln. Die Darmmikrobiota wurde mit modernen molekularbiologischen Methoden analysiert.

Die Untersuchungen zeigten eine signifikante Steigerung der mikobiellen Diversität, sowie der Menge wichtiger Mikrobiota-Gruppen wie z.B. Bifidobakterien oder F.prausnitzii. Eine hohe Mikrobiota Diversität wird als zentraler Gesundheitsfaktor angesehen. Die Ergebnisse zeigten keine nachteiligen Auswirkungen der Colon-Hydrotherapie auf die Menge bzw. Struktur der Mikrobiota. Nach beiden Behandlungsarten stieg das selbst angegebene Wohlbefinden der ProbandInnen deutlich.

Colon-Hydrotherapie als auch Heilfasten kann damit als ungefährliche Möglichkeit angesehen werden, bei gestörtem Bauch oder komplexen Intoleranzen Verbesserungen zu erzielen, erläutert Univ. Doz. Dr. Alexander Haslberger vom Institut für Ernährungswissenschaften. Probiotika und besonders Diäten, welche die Struktur der Mikrobiota positiv beeinflussen wie z.B die FODMAP Diät haben in Anschluss an diese Interventionen einen besonderen Stellenwert.

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