FP-Gudenus: Wirtschaftsflüchtlinge werden immer mehr zum Problem

Grenzkontrollen sind die einzige Lösung

Wien (OTS/FPD) - 1.081 illegale Asylwerber wurden allein von 1. August bis 14. November in Ostösterreich geschnappt - wie viele es geschafft haben, unbemerkt zu bleiben. ist freilich nicht bekannt. In diesem Zeitraum wurden 3.000 Asylanträge gestellt, zahlreiche davon von illegal über die Staatsgrenze gekommen Wirtschaftsflüchtlingen. Dreh- und Angelpunkt sind Ostautobahn und Grenze zu Ungarn, wie man aus Polizeikreisen hört. "Nach wie vor ist Österreich, hier allen voran Wien, ein begehrtes Ziel für Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt. Von Schleppern wird ihnen versprochen in das 'Land, wo Milch und Honig fließen' gebracht zu werden", macht der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus, aufmerksam und fordert einmal mehr, dass wieder Grenzkontrollen eingeführt werden müssen. "Es braucht Maßnahmen, die abschreckend wirken - nicht zuletzt auch zum Schutz der armen Menschen, die viel Geld zahlen, um unter widrigsten Umständen nach Österreich geschleppt werden", sagt Gudenus.

Neben den vielen Kriegsflüchtlingen, die ohne Frage Recht auf Asyl haben sollten, gilt es, dem Zustrom an Wirtschaftsflüchtlingen einen Riegel vorzuschieben. "Wien darf nicht Länger zum Weltasyl- und damit auch zum Weltsozialamt werden", bringt es Gudenus auf Punkt und ruft der Stadtregierung in Erinnerung, dass Wien mit fast 400.000 unter der Armutsgrenze lebenden Menschen und 130.000 Arbeitslosen schon ohne weitere Wirtschaftsflüchtlinge ein massives Sozialproblem habe. (Schluss)

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