• 14.11.2014, 09:10:39
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Ludwig/Angerer: Weitere 151 Wohnungen auf den Mautner-Markhof-Gründen fertiggestellt

"Wohnen mit kultureller Vielfalt" ist das Leitthema dieses richtungsweisenden Projekts

Utl.: "Wohnen mit kultureller Vielfalt" ist das Leitthema dieses
richtungsweisenden Projekts =

Wien (OTS) - Auf den ehemaligen Mautner-Markhof-Gründen im elften
Wiener Gemeindebezirk entsteht ein neuer Stadtteil mit mehr als 770
Wohnungen. Die Gemeinnützige Bau- u. Wohnungsgenossenschaft Wien-Süd
hat auf Bauplatz 2 dieses innovativen Wohnparks zwei Wohngebäude -
die Planungen erfolgten von Architekt Harry Glück und Atelier 4
Architects - mit 132 gefördert sowie 19 frei finanzierten Wohnungen
errichtet.
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Simmerings Bezirksvorsteherin
Renate Angerer und der Obmann der Wien-Süd, Maximilian Weikhart,
übergaben heute Freitag, dem 14. November, dieses Wohnprojekt zum
Thema "Wohnen mit kultureller Vielfalt" seinen BewohnerInnen. ****

"Ausgezeichnete Wohnqualität und attraktive Grün- und Freiräume
sind wesentliche Kriterien für ein gutes Zusammenleben. Es gibt
Gemeinschaftsräume/-küchen kombiniert mit Waschküchen und
Kinderspielräumen, Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie
spezielle Freizeitbereiche wie Gärten, die gemeinsam betreut werden.
Diese Vorzüge kombiniert mit kostengünstigen Mieten bilden die besten
Voraussetzungen für ein Wohnquartier mit höchster Lebensqualität ",
hielt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest. Bei Gesamtbaukosten von
21,8 Mio. Euro wurde dieses Bauvorhaben mit 7,1 Mio. Euro aus Mitteln
der Wiener Wohnbauförderung unterstützt.

"Mit der heutigen Wohnungsübergabe der Wien Süd wird wieder ein
Teil der ehemaligen Mautner-Markhof-Gründe mit Leben erfüllt. Ich
freue mich bereits darauf, wenn alle Projekte fertig gestellt sind
und sich zum "Herzstück" Simmerings vereinen," so Bezirksvorsteherin
Renate Angerer.

"Mit dem Projekt auf den ehemaligen Mautner Markhof-Gründen wird
nicht nur dringend benötigter neuer, moderner und erschwinglicher
Wohnraum geschaffen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur
städtebaulichen Entwicklung des 11. Bezirks geleistet. Der Mix aus
Wohnen, Einkauf, Medizin und Kinderbetreuungseinrichtungen steht
dabei für die Breite des Angebots und für den integrativen Charakter
des Gesamtbauvorhabens," hob Maximilian Weikhart, Obmann der
Wien-Süd, hervor.
Durchdachter Wohnbau, der das Zusammenleben vielfältig fördert

Das langgestreckte erste Gebäude (geplant von Architekt Harry
Glück) grenzt an den zentralen Platz und besteht aus einer
zweistöckigen Erdgeschoßzone mit fünf Obergeschoßen und zwei
Dachgeschoßen. Im Erdgeschoß befindet sich ein Kindertagesheim für
vier Gruppen. Das zweite Gebäude (Atelier 4 Architects) liegt an der
Mautner-Markhof-Gasse und verfügt über einen Durchgang zum Grünraum
und zum Kindertagesheim. Angeboten werden 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen
mit Fußbodenheizung in Größen von 32 m2 bis 120 m2. Private Freiräume
bieten Loggien oder Balkone, Terrassen oder MieterInnengärten. Ein
Dachschwimmbad mit Terrasse und Saunabereich (Gebäude 1) sowie ein
Gemeinschaftsraum und Kommunikationsflächen (Gebäude 2) runden das
Angebot ab.
Das Projekt auf Bauplatz 2 ist nicht auf eine bestimmte
BewohnerInnengruppe abgestimmt - es soll das Zusammenleben aller
fördern.

Kunst am Bau von Ondrej Kohout mit der Skulptur "Tandem"

Im Rahmen von Kunst am Bau gestaltete der Künstler Ondrej Kohout
die Skulptur "Tandem". Sie wurde im Rahmen der Übergabefeier
enthüllt.
Parallel verschobene aufgereihte Metallplatten, die einen Radfahrer
darstellen, verleihen der Dynamik, die sich aus sportlicher
Betätigung ergibt, Ausdruck.
Geboren wurde der Maler und Bildhauer Ondrej Kohout 1953 in Prag. Er
ist der Sohn des bekannten tschechischen Schriftstellers und
politischen Aktivisten Pavel Kohout.
Er zählte - wie sein Vater auch - zu den UnterzeichnerInnen der
"Charta '77", die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen des
damals herrschenden Regimes in der ehemaligen Tschechoslowakei
wandte.
An der Theaterfakultät der "AMU", der "Akademie der musischen Künste"
in Prag diplomierte Kohout als Bühnenbildner. Er konnte jedoch seinen
Beruf unter dem damals herrschenden Regime niemals ausüben. Bei einem
Verhör der Staatspolizei wurde Kohout nahegelegt, dass er es im
westlichen Ausland besser haben könne. Daraufhin beantragte Ondrej
Kohout 1981 mit seiner Frau und seinem Sohn die Ausreiseerlaubnis
nach Österreich. Diese wurde von den Behörden auch prompt bewilligt.
Seither lebt Kohout gemeinsam mit seiner Gattin, Eva Vones, in Wien
und arbeitet hier als Maler und Bühnenbildner.

Kosten

Für die 132 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel
durchschnittlich Euro 503,20/m2, die monatlichen Kosten beginnen bei
Euro 7,38/m2. Für einen Garagenplatz betragen die monatlichen Kosten
etwa Euro 84,00. (Schluss) kau

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