FIT-Ausschuss: Stöger bekräftigt Bekenntnis zu Breitbandstrategie

Innovations- und Telekommunikationstechnologien für Forschungs- und Wirtschaftsstandortes entscheidend

Wien (OTS/BMVIT) - Beim heutigen Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie hob Minister Alois Stöger die Bedeutung der Innovations- und Telekommunikationstechnologien für die Weiterentwicklung des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes besonders hervor: "Wir haben uns das Ziel gesetzt bis 2020 zu den Innovation Leader in der EU aufzusteigen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen brauchen wir ultraschnelles Internet in allen Regionen des Landes. Mir ist daher der Ausbau der Breitbandinfrastruktur ein besonderes Anliegen. Von der im Frühjahr beschlossenen Milliarde werden 300 Millionen Euro schon nächstes Jahr in den Ausbau der Netze investiert." ****

Das bmvit hat bereits im Frühjahr einen Masterplan für den Breitbandausbau vorgelegt. Dieser sieht einen evolutionären Ansatz mit verschiedenen, einander ergänzenden Instrumenten vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Nutzung von vorhandener Infrastruktur, damit die Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden. "Ziel ist es, eine optimale Versorgung der Bevölkerung zu erreichen und dabei auch die Industrie für Investitionen in die Pflicht zu nehmen", so der Minister.

"Ich bin froh, dass meine Vorgängerin Doris Bures die Mittel für den Breitbandausbau sichergestellt und im bmvit dafür eine Rücklage gebildet hat", betonte Stöger. Gleichzeitig gelte es, das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zur Versteigerung der Lizenzen abzuwarten. "Wir arbeiten im bmvit mit Hochdruck an einem Konzept zum Breitbandausbau. Allerdings brauchen wir Rechtssicherheit, bevor wir dessen Details präsentieren können."

Neben der Versorgung der Bevölkerung und der Unternehmen bringt der Ausbau der Breitbandnetze auch einen wichtige Wachstumsschub für die Österreichische Wirtschaft: Laut WIFO führen Investitionen in der Höhe von 1 Mrd. in Breitbandnetze zu 40.000 Arbeitsplätzen. "Alleine im nächsten Jahr rechnen wir mit 25.000 Arbeitsplätzen die durch die Förderung und den Beitrag der Industrie gesichert sind. Und das ist in der momentanen Konjunkturlage ein wichtiger Beitrag", so Stöger. (Schluss)

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