FPÖ-Hofer zu "World Energy Outlook 2014": Kehrtwende jetzt

Durch steuerliche Lenkungsmaßnahmen Energiefreiheit schneller erreichen

Wien (OTS) - Der von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte "World Energy Outlook 2014" prognostiziert einen steigenden Energieverbrauch um 37 Prozent, vermehrte Treibhausgasemissionen um ein Fünftel und eine Steigerung der Atomenergie-Gewinnung um 60 Prozent bis zum Jahr 2040. "Angesichts dieser Szenarien kann das nur ein schnelles Umdenken und eine sofortige Kehrtwende in der Energiepolitik bedeuten", fasst der freiheitliche Umwelt- und Energiesprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer die skizzierten Aussichten zusammen.

Jedes Land müsse zuerst die eigenen Hausaufgaben erledigen, mahnt Hofer ein. Selbst China sei jetzt bereit, seinen Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. "Österreich hat den großen Vorteil, auf einen großen Schatz an erneuerbaren Energien zugreifen zu können. Wasserkraft, Windkraft, Geothermie, Photovoltaik und Biomasse können dieses Land im Zusammenwirken mit Energieeffizienzmaßnahmen binnen vernünftiger Frist wesentlich unabhängiger machen", ist sich Hofer sicher.
Die Bundesregierung sei daher gefordert, jetzt die Weichen für die Energiefreiheit Österreichs zu stellen und auf Basis eines nationalen Energie-Masterplan mittels steuerlicher Lenkungsmaßnahmen anzusetzen:
"Der Steuersatz auf Energie aus erneuerbaren Primärenergieträgern muss auf zehn Prozent gesenkt werden", fordert Hofer, "um - wie von der IEA gefordert - eine rasche Transformation des Energiesystems zu erreichen".

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