GÖD-Finanzgewerkschaft: Rechnungshof unterstützt Forderung nach mehr Personal

Mehr Personal in der Finanzverwaltung führt zu höheren Steuereinnahmen

Wien (OTS/GÖD) - Der heute veröffentlichte Bericht des Rechnungshofes zum Risikomanagement und Personaleinsatz der Finanzverwaltung unterstreicht voll und ganz die langjährige Forderung der Finanzgewerkschaft nach mehr Personal.

Alleine die vom Rechnungshof aufgezeigte Streichung von 190 Vollzeitkräften von 2008 bis 2012 bedeutet einen Nettoverlust für den Staat und die Steuerzahler von rund 80 Millionen Euro/Jahr.

"Die im Zusammenwirken von Finanzgewerkschaft und Ressortleitung erreichte Ausnahme der Finanzverwaltung vom Aufnahmestopp kann nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein," so Herbert Bayer, Vorsitzender der GÖD-Finanzgewerkschaft.

Die zugesagten 550 Neuaufnahmen ersetzen nur die kurzfristig zu erwartenden Pensionsabgänge. Darüber hinaus ist die Aufnahme von zusätzlichem Personal unabdingbar.

"Der Rechnungshofempfehlung nach einer umfassenden Personalbedarfserhebung muss unbedingt nachgekommen werden. Nur so kann die Finanzverwaltung ihrer Aufgabenstellung gerecht werden und auch mittelfristig die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherstellen", so Bayer abschließend.

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