Bürgerinitiative "Fakten helfen" bis März verlängert

Familienbischof Küng unterstützt Petition: Objektive Daten ein Anliegen schon seit Jahren

Wien-St. Pölten, 12.11.14 (KAP) Die parlamentarische Bürgerinitiative "Fakten helfen!" wird bis 30. März 2015 verlängert. Wie die Generalsekretärin der "aktion leben", Martina Kronthaler, am Mittwoch gegenüber "Kathpress" erklärte, hätten sich in den vergangenen Wochen noch viele Gruppen für die Teilnahme gemeldet, weshalb man den Unterstützungszeitraum ausgeweitet hat. "Fakten helfen!" fordert eine anonyme Statistik und seriöse Motivforschungen zu Abtreibungen in Österreich.

Ebenfalls am Mittwoch hat "Familienbischof" Klaus Küng in St. Pölten die Petition unterzeichnet. Dass künftig Daten zu Abtreibungen zur Verfügung stehen, sei ihm "seit Jahren ein wichtiges Anliegen", betonte der St. Pöltner Diözesanbischof.

Die Veröffentlichung von Zahlen sei seit Jahren jenen überlassen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen und somit "lückenhaft und einseitig", betonte "aktion leben"-Präsidentin Gertraude Steindl. Anders als in Europa üblich gäbe es hierzulande keine Gesamterhebung und damit keine verlässlichen Aussagen. "Österreich darf in dieser lebenswichtigen Frage nicht Schlusslicht in der Europäischen Union bleiben", appellierte Steindl.

Alle Schätzungen deuteten darauf hin, dass die Abbruchrate in Österreich im Ländervergleich besonders hoch ist, so die "aktion leben"-Präsidentin: "Wir wollen verstehen, warum dies so ist, und was wir für mehr Familienfreundlichkeit in unserer Gesellschaft tun können."

Informationen: www.fakten-helfen.at

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gut/per/

nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001