ÖBB behält Tarif-Benachteiligung von radfahrenden Stammkunden bei

Tarifgestaltung bei Radmitnahme in ÖBB-Zügen benachteiligt weiterhin eine Million Vorteilscard-BesitzerInnen. Radlobby Österreich startet Petition "Vorfahrt für Rad & Bahn".

Wien (OTS) - Rund 300.000 Fahrgäste nutzen laut ÖBB jährlich die Möglichkeit, ihr Fahrrad im Zug mitzunehmen. Zum Nachteil dieser Kundengruppe wurden die Rad-Tarife 2014 teilweise erhöht. Hauptkritik: Die Radmitnahme im Zug wurde für Fahrgäste mit Vorteilscard empfindlich verteuert. So können sich für diese StammkundInnen die Kosten im Vergleich zu 2013 mehr als verdoppeln. Eine Änderung dieser Benachteiligung ab 2015 wurde von der ÖBB-Führung abgelehnt.

Die Bahnbeauftragten der Radlobby, Beatrice Stude und Lukas Beurle, fassen die Forderungen an die ÖBB zusammen: "Wiedereinführung der Halbpreisermäßigung für Vorteilscard-KundInnen für die Radmitnahme; Wiedereinführung der Radtageskarte; zeitgerechte Ausstattung aller railjet-Garnituren mit Radstellplätzen; Reduktion des Mindesttarifes; Vereinfachung des Radticketkaufs am Automaten; Rechtssicherheit für Faltradmitnahme und ausreichend qualitätsvolle Radabstellmöglichkeiten an allen Bahnhöfen. Dann erst sind die Weichen der ÖBB wieder Richtung Zukunft gestellt!"

Die Radlobby-Petition an die ÖBB "Vorfahrt für Rad & Bahn!" startet heute unter: www.radpublik.at | Detailinformationen zu den Preisgestaltungen im Nah- und Fernverkehr unter www.radlobby.at

Rückfragen & Kontakt:

Alec Hager, alec.hager@radlobby.at; 0650-9464968

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