SJ Wien-Landeskonferenz: "120 Jahre SJ Wien - Wir ändern, was uns stört!"

Marina Hanke mit 95,8 % der Delegiertenstimmen als Vorsitzende wiedergewählt.

Wien (OTS) - Unter dem Motto "120 Jahre SJ Wien - Wir ändern, was uns stört!" fand am Samstag, dem 08. November 2014 die ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Wien statt. Auf der Konferenz wurde ein neuer Vorstand der SJ Wien gewählt. Die Vorsitzende Marina Hanke, die das Amt bereits seit zwei Jahren ausführt, wurde mit 95,8 % wiedergewählt. Auch Landessekretär Ruben Mörth sowie die StellvertreterInnen Julia Hess und Philipp Tzaferis wurden mit großer Mehrheit wieder gewählt. Als StellvertreterInnen rücken Simon Brezina aus Favoriten und Alice Seidl aus Hernals nach. Das weitere Team des Landesvorstands wurde mit vielen jungen und motivierten GenossInnen besetzt.

In ihren Reden blickten die Vorsitzende Marina Hanke und der Landessekretär Ruben Mörth auf die letzten zwei Jahre zurück, die sehr erfolgreich waren. Neben den Fackelzügen 2013 und 2014 mit mehreren tausenden TeilnehmerInnen, standen vor allem die Entwicklungen der letzten Monate im Vordergrund: Die SJ Wien startete einen partizipativen Prozess mit all ihren Mitgliedern, in dem maßgebliche Veränderungen für die Zukunft besprochen wurden. Die SJ geht damit einen weiteren Weg hin zu einer Organisation, in der sich alle einbringen und entfalten können. Ergebnis dieses Prozesses war unter anderem die aktuelle "Ändere, was dich stört!"-Kampagne, die auch das Motto für die heutige Konferenz lieferte und das Ziel hat, noch mehr Jugendliche zu organisieren und die SJ damit zu einer noch stärkeren Organisation zu machen.

Marina Hanke bezog kritisch Stellung zur aktuellen Situation: "Die Angriffe der reaktionären Kräfte werden immer spürbarer. Vor allem die Angriffe gegen antifaschistischen Protest im letzten Jahr gehören für mich und viele andere zu den prägendsten Erlebnissen. Die zahlreichen Verhaftungen und zum Teil auch Verurteilungen im Zuge der Demonstrationen des letzten Jahres zeigen uns, dass versucht wird, antifaschistischen Protest zurückzudrängen, uns einzuschüchtern." Auch wenn die SJ als sozialistische Organisation vor großen Problemen in der derzeitigen Gesellschaft stehen, dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Viel mehr müsse die Sozialistische Jugend ihre besondere Rolle als politischer Faktor mit gesamtgesellschaftlichem Anspruch einnehmen und weiterhin die Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung anstreben. Marina Hanke dazu abschließend:
"Links sein heute bedeutet vor allem eins: immer weiterkämpfen!".

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Ruben Mörth/ Landessekretär SJ Wien
0699 17 13 87 13

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