- 08.11.2014, 14:44:24
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SJ Wien-Landeskonferenz: "120 Jahre SJ Wien - Wir ändern, was uns stört!"
Marina Hanke mit 95,8 % der Delegiertenstimmen als Vorsitzende wiedergewählt.
Utl.: Marina Hanke mit 95,8 % der Delegiertenstimmen als Vorsitzende
wiedergewählt. =
Wien (OTS) - Unter dem Motto "120 Jahre SJ Wien - Wir ändern, was uns
stört!" fand am Samstag, dem 08. November 2014 die ordentliche
Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Wien statt. Auf der
Konferenz wurde ein neuer Vorstand der SJ Wien gewählt. Die
Vorsitzende Marina Hanke, die das Amt bereits seit zwei Jahren
ausführt, wurde mit 95,8 % wiedergewählt. Auch Landessekretär Ruben
Mörth sowie die StellvertreterInnen Julia Hess und Philipp Tzaferis
wurden mit großer Mehrheit wieder gewählt. Als StellvertreterInnen
rücken Simon Brezina aus Favoriten und Alice Seidl aus Hernals nach.
Das weitere Team des Landesvorstands wurde mit vielen jungen und
motivierten GenossInnen besetzt.
In ihren Reden blickten die Vorsitzende Marina Hanke und der
Landessekretär Ruben Mörth auf die letzten zwei Jahre zurück, die
sehr erfolgreich waren. Neben den Fackelzügen 2013 und 2014 mit
mehreren tausenden TeilnehmerInnen, standen vor allem die
Entwicklungen der letzten Monate im Vordergrund: Die SJ Wien startete
einen partizipativen Prozess mit all ihren Mitgliedern, in dem
maßgebliche Veränderungen für die Zukunft besprochen wurden. Die SJ
geht damit einen weiteren Weg hin zu einer Organisation, in der sich
alle einbringen und entfalten können. Ergebnis dieses Prozesses war
unter anderem die aktuelle "Ändere, was dich stört!"-Kampagne, die
auch das Motto für die heutige Konferenz lieferte und das Ziel hat,
noch mehr Jugendliche zu organisieren und die SJ damit zu einer noch
stärkeren Organisation zu machen.
Marina Hanke bezog kritisch Stellung zur aktuellen Situation: "Die
Angriffe der reaktionären Kräfte werden immer spürbarer. Vor allem
die Angriffe gegen antifaschistischen Protest im letzten Jahr gehören
für mich und viele andere zu den prägendsten Erlebnissen. Die
zahlreichen Verhaftungen und zum Teil auch Verurteilungen im Zuge der
Demonstrationen des letzten Jahres zeigen uns, dass versucht wird,
antifaschistischen Protest zurückzudrängen, uns einzuschüchtern."
Auch wenn die SJ als sozialistische Organisation vor großen Problemen
in der derzeitigen Gesellschaft stehen, dürfe man sich nicht
einschüchtern lassen. Viel mehr müsse die Sozialistische Jugend ihre
besondere Rolle als politischer Faktor mit gesamtgesellschaftlichem
Anspruch einnehmen und weiterhin die Überwindung der kapitalistischen
Gesellschaftsordnung anstreben. Marina Hanke dazu abschließend:
"Links sein heute bedeutet vor allem eins: immer weiterkämpfen!".
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