ÖVP-Bundesparteitag 6 – Mitterlehner I: Unsere Vielfalt macht uns stark, unsere Einigkeit noch stärker – FOTO

Dank an Michael Spindelegger und Jochen Danninger, ÖVP- Regierungsteam der "glorreichen Sieben" – Zeigen, dass in der Volkspartei die Arbeit dominiert

Wien, 8. November 2014 (ÖVP-PD) "Wir sind heute aus ganz Österreich zusammengekommen und ich freue mich, dass wir Funktionärinnen und Funktionäre aus allen Bundesländern, Ortsgruppen und Bezirken sowie alle Landesparteiobmänner, die Bundesobfrauen und die Bundesobmänner der Teilorganisationen
sowie die Nationalräte, die Bundesräte, die
Europaparlamentarier, Stadt- und Gemeinderäte und viele mehr versammelt haben. Es sind sie alle, die unsere Volkspartei
prägen", so ÖVP-Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner beim
36. ordentlichen Bundesparteitag der ÖVP. "Unsere Vielfalt
macht uns stark! Unsere Einigkeit noch stärker!" ****

Es sei ihm ein Anliegen, Michael Spindelegger und Jochen Danninger zu danken, so Mitterlehner: "Jeder, der eure Arbeit mitverfolgt hat, weiß, dass ihr mit vollem Einsatz dabei
gewesen seid - sei es der Sanierungskurs, die Einleitung der Hypo-Abwicklung oder bei den Europawahlen. Das waren Erfolge,
die wir gemeinsam erreicht haben. Und es ist ein Zeichen und
eine Bestätigung, dass wir mit diesem Team weiterarbeiten. Ich
war und bin gerne in diesem Team und bedanke mich für die Zusammenarbeit."

"Diese Woche am Montag hat die neue EU-Kommission ihre Tätigkeit begonnen und der Berliner Mauerfall jährt sich zum
25. Mal. Ich wünsche EU-Kommissar Gio Hahn alles Gute für
seine neue Aufgabe. Und ich möchte Othmar Karas gratulieren.
Er hat am Mittwoch den Alois-Mock-Europapreis erhalten, das
ist eine großartige Auszeichnung", unterstreicht Mitterlehner
die europäische Ausrichtung der ÖVP, dem es außerdem Anliegen
ist zwei ehemalige Bundesparteiobmänner speziell zu begrüßen:
"Der Eine hat gerade 25 Jahre Ökosoziale Marktwirtschaft
feiern können: Josef 'Joschi' Riegler. Der andere ist UNSER Bundeskanzler: Wolfgang Schüssel. Deine Anwesenheit ist ein Statement. In den vergangenen 50 Jahren haben wir zwölf Jahre
den Bundeskanzler gestellt, sechs Jahre davon warst du Bundeskanzler. Ich glaube, das ist zu wenig. Das sollten wir ausbauen."

Die Präsenz der ÖVP vor dem Bundesparteitag dürfe manchen zuviel gewesen sein. Offensichtlich auch Werner Faymann, der
am Freitag daher seine Kollegen von der sozialistischen Internationalen eingeladen hat. "Das ist gefährlich, denn das könnte teuer für uns werden", so der Bundesparteiobmann. Der Meinungsforscher Hajek habe gemeint, Inszenierung könne es
nicht genug geben, aber der Inhalt müsse stimmen. Ähnlich sei
es mit dem Django-Hype, so Mitterlehner: "Den Namen habe ich
über 30 Jahre und ich habe damals nicht geglaubt, dass er irgendwann für die ÖVP relevant werden könnte. Beim Fußball-Länderspiel Österreich gegen Montenegro haben Fans am Vorplatz
des Stadions das Django-Lied gesungen, als sie mich erkannt
haben. Ich habe natürlich mit ihnen gesprochen. Glaubt ihr,
man könne Kontakt herstellen nach dem Motto: Grüß Gott, ich
bin der Neue?"

Das neue Team sei seit zweieinhalb Monaten tätig und hat
"den Arbeitsmodus gefunden. Das hängt mit den Stammtischen und
der Basis in den Ortsgruppen zusammen. Wir haben das Wir-
Gefühl wiederentdeckt. Im Film ist Django der einsame Kämpfer,
der aufräumt, aber es gibt viel aufzuräumen. Dazu braucht es
mehr und ich erinnere mich an einen anderen Film: Die
Glorreichen Sieben. Wir haben die glorreichen Sieben: Unser Regierungsteam", so Mitterlehner. Im Endeffekt sei der
entscheidende Punkt, "was andere von uns wahrnehmen und dass
wir gemeinsam auftreten. Im Team ist man stärker und wir
setzen das kontinuierlich fort", bedankt sich Mitterlehner bei seiner Regierungsmannschaft:

"Johanna Mikl-Leitner ist unsere Sicherheitsministerin. Sie
ist stark, wo es erforderlich, und sensibel, wo es notwendig
ist. Diese Mischung brauchen wir", betont der Vizekanzler. Familienministerin Sophie Karmasin habe eine andere
Sozialisierung und sie habe das Thema Wahlfreiheit aufgenommen
und "lebt vor, dass Familie und Beruf vereinbar sind". Andrä Rupprechter sei ein "schillernder Minister, ein Vorkämpfer für
ein lebenswertes Österreich. Er ist verhandlungsstark,
bürgernahe und nie um eine Formulierung verlegen".
Justizminister Wolfgang Brandstetter ist "mit seiner
Fachkompetenz und seiner Menschlichkeit der Garant für eine gerechte und unabhängige Justiz. Sebastian Kurz ist der
jüngste Außenminister der EU und lässt selbst erfahrene Außenminister alt aussehen. Staatssekretär Harald Mahrer ist
Vor- und Querdenker, der beweist, dass das Thema Start-Ups am
besten dort aufgehoben ist, wo jemand selbst damit Erfahrung
hat. Er bringt junge, innovative Dynamik in unser Team." Finanzminister Hans Jörg Schelling ist "verhandlungssicher und
kann mit Geld umgehen. Das hat er als Unternehmer, im
Hauptverband und beim Gesundheitssystem bewiesen. Wer sonst
kann es hinbringen, dass beim Budget die Hoffnung besteht,
dass wir irgendwann schwarze und nicht rote Zahlen schreiben."

"Mit dem Regierungsteam, dem ÖVP-Klubobmann, unseren Europaparlamentariern, dem EU-Kommissar, den Bundesräten, die Nationalräte - wenn ich nur die Aktivisten auf der Bundesebene zusammenzähle, haben wir 100 Multiplikatoren, die unsere Botschaften nicht nur hinaustragen zum Bürger, sondern auch rückkoppeln können, was bürgernahe Politik heißt", betont Mitterlehner.

(Forts.)

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