ÖVP-Bundesparteitag 3 – Juraczka: Von Wien aus in eine erfolgreiche Zukunft starten - FOTO

Landesparteiobmann Manfred Juraczka eröffnete vor 800 Delegierten und Gästen den 36. ordentlichen Bundesparteitag der Österreichischen Volkspartei

Wien, 08. November 2014 (ÖVP-PD) Rund 800 Delegierte und Gäste sind der Einladung zum 36. ordentlichen Bundesparteitag der Österreichischen Volkspartei gefolgt, der in der Wiener METAStadt abgehalten wird. Unter den Teilnehmern befinden sich neben dem ÖVP-Regierungsteam der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn, die ÖVP-Landesparteiobleute, die Obleute und Präsidenten der Teilorganisationen sowie eine Vielzahl an Funktionärinnen und Funktionären aus allen Regionen Österreichs. Die ehemaligen Bundesparteiobmänner Josef Taus, Josef Riegler, Wolfgang Schüssel, Wilhelm Molterer und Josef Pröll konnten ebenso unter den Gästen begrüßt werden wie Michael Spindelegger, der heute formal seine Obmannschaft übergibt, und viele weitere Gäste aus Wirtschaft und Politik. ****

Die begrüßenden Eröffnungsworte hielt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka. "Die METAStadt als ehemalige Fabrikshalle ist ein wunderbarer Austragungsort für unseren heutigen Parteitag und signalisiert, wie sich Neues mit Altem verbindet und ein besseres Ganzes ergibt. Genau das ist es, was Konservativismus im positiven und so wie wir ihn verstehen, bedeutet!", so Juraczka. Es gehe bei der politischen Arbeit um das "Anpacken, und das Arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger". Dabei müsse stets im Mittelpunkt das Zuhören und Verstehen, das Anpacken und Umsetzen stehen, "aus unserer Verantwortung heraus für die Menschen, aber auch für unsere Volkspartei". Manfred
Juraczka unterstreicht: "Wir wollen anpacken und loslegen und
daher auch sofort in den Bundesparteitag starten!" Heute stehe mit Renhold Mitterlehner ein neues Team zu Wahl, "dem wir unser Vertrauen aussprechen wollen". ****

"Es freut mich ganz besonders, dass wir von Wien aus in eine erfolgreiche Zukunft starten und unseren neuen Bundesparteiobmann hier küren dürfen", so Juraczka in seiner Eröffnungsrede. Wien sei eine der schönsten Metropolen der Welt und eine Stadt mit beeindruckender Geschichte, gelebter kultureller Vielfalt und unglaublich vielen großen Töchtern und Söhnen, eine Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte "mehr Nobelpreisträger als jede andere Stadt im deutschen Sprachraum" hervorgebracht hat. Juraczka: "Wir
befinden uns aber auch in einer Stadt, die seit vier Jahren von Rot-Grün regiert wird. Während im Westen unseres Landes die grünen Landesorganisationen zumindest ein Minimum an bürgerlicher Vernunft bewahrt haben, ist Wien leider anders." Anstatt vernünftige Wahlversprechen - wie beispielsweise ein neues Wahlrecht -einzulösen, sei seitens der Grünen "Bevormundung und Geldverschwendung" und eine "leistungsfeindliche 'Eat-the-Rich-Mentalität'" angesagt. So werden unter der grünen Verkehrsstadträtin Vassilakou 30 Millionen Euro für eine 400 Meter lange Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße verpulvert. Oder es werde darüber sinniert, ob man die Radwege grün oder rot anstreichen soll, so der Stadtrat, der unterstreicht: "Ich habe genug von den rot-grünen Operettenthemen in der Politik."

Wien habe dringende Probleme, die es zu bewältigen gelte, so Juraczka: "Wien hat 135.000 Arbeitslose, 150.000 Mindestsicherungsbezieher und einen Schuldenstand, der sich unter der Ägide von SP-Finanzstadträtin Brauner innerhalb von fünf Jahren verdreifacht hat." Dies seien die wichtigen Themen, mit denen sich die Stadtregierung auseinanderzusetzen habe. Die Österreichische Volkspartei habe die besten Ideen für Wien, macht Politik mit Hausverstand und habe die besten Leute an Bord. "Die ÖVP Wien ist nicht nur realpolitisch die einzige Alternative zu Rot-Grün, wir sind auch inhaltlich DIE Alternative in Wien. Wir wollen gestalten. Wir stehen dafür, dass Wien endlich effizient, professionell und transparent geführt wird – genau wie ein erfolgreiches Unternehmen", stellt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien klar. "Die ÖVP ist keine rosa Modeerscheinung, wir verfolgen keine grüne Bevormundungs-Politik, wir sind nicht im roten Machtrausch und wir sind keine blauen Angstbeißer", so der Stadtrat. Niemand könne ernsthaft glauben, dass "einer dieser Mitbewerber die wirtschaftliche Schieflage Wiens ordentlich in den Griff" bekommen könne.

Auch wenn für das kommende Wahljahr 2015 nicht klar sei, wann genau in Wien gewählt werde, ist sich Juraczka sicher: "Wir werden erfolgreich sein. Denn es ist Zeit für das langersehnte Comeback des bürgerlichen Wiens", sagt der Wiener ÖVP-Chef. "Ich freue mich darauf zu zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind, ich freue mich darauf der ÖVP in Wien jenen Platz zurück zu geben, der ihr gebührt", so der Landesparteiobmann, der schließt: "Für dieses Comeback des bürgerlichen Wiens sei auch die Stimmung in der Bundespolitik ein Faktor. Deshalb gratuliere ich Reinhold Mitterlehner ganz besonders herzlich zu seiner bisherigen Performance und wünsche ihm, ausgehend von diesem Bundesparteitag, die Unterstützung, die er braucht um unsere Volkspartei – und damit das Land – ganz nach vorne zu bringen."

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