Ärztekammer: "Angebot" des Landes ist ein Nullsummen-Spiel

Land Kärnten brüskiert die Kärntner Spitalsärzte

Klagenfurt (OTS) - "Mit Befremden mussten wir die Präsentation des Verhandlungsangebotes von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser in der Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen", zeigt sich Präsident Dr. Josef Huber sehr enttäuscht.

"In der Öffentlichkeit wird durch die Aussagen des Landeshauptmannes der Eindruck erweckt, den Ärzten würden ab 1. Jänner 2015 um 15 % höhere Gehälter angeboten. Diese Gehaltserhöhung soll allerdings aufgeteilt in 4-Jahres-Schritten erfolgen. Weiters würden während dieser Zeit die Ärztegehälter nicht an die jährliche Inflationsabgeltung angepasst und ein Drittel der dafür notwendigen Kosten soll durch Umstrukturierungen im ärztlichen Bereich eingespart werden. Damit bleibt von dieser angebotenen "Gehaltserhöhung" nach Abzug der erwähnten, aber vom Landeshauptmann nicht veröffentlichten, Einschränkungen nicht viel übrig", stellt Dr. Huber klar.

"Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und KABEG-Vorstand Dr. Arnold Gabriel stellten damit einmal mehr ein mangelndes Bewusstsein für die Probleme der angestellten Ärzte unter Beweis", so Präsident Dr. Huber weiter.

"Damit sind jedenfalls keine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und keine Attraktivierung des Arbeitsplatzes für die Kärntner Spitalsärzte möglich. Weitere Abwanderungen der Ärzte aus den Spitälern sind zu befürchten und damit ist kurz- und mittelfristig die Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung erheblich gefährdet", ist Präsident Dr. Huber besorgt.

Rückfragen & Kontakt:

Ärztekammer für Kärnten - Pressestelle
Tel.: +43(0)699 81928211
presse@aekktn.at
www.aekktn.at
http://wirsindeswert.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AEK0001