- 07.11.2014, 13:40:02
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Ärztekammer: "Angebot" des Landes ist ein Nullsummen-Spiel
Land Kärnten brüskiert die Kärntner Spitalsärzte
Utl.: Land Kärnten brüskiert die Kärntner Spitalsärzte =
Klagenfurt (OTS) - "Mit Befremden mussten wir die Präsentation des
Verhandlungsangebotes von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser in der
Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen", zeigt sich Präsident Dr. Josef
Huber sehr enttäuscht.
"In der Öffentlichkeit wird durch die Aussagen des Landeshauptmannes
der Eindruck erweckt, den Ärzten würden ab 1. Jänner 2015 um 15 %
höhere Gehälter angeboten. Diese Gehaltserhöhung soll allerdings
aufgeteilt in 4-Jahres-Schritten erfolgen. Weiters würden während
dieser Zeit die Ärztegehälter nicht an die jährliche
Inflationsabgeltung angepasst und ein Drittel der dafür notwendigen
Kosten soll durch Umstrukturierungen im ärztlichen Bereich eingespart
werden. Damit bleibt von dieser angebotenen "Gehaltserhöhung" nach
Abzug der erwähnten, aber vom Landeshauptmann nicht veröffentlichten,
Einschränkungen nicht viel übrig", stellt Dr. Huber klar.
"Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und KABEG-Vorstand Dr. Arnold
Gabriel stellten damit einmal mehr ein mangelndes Bewusstsein für die
Probleme der angestellten Ärzte unter Beweis", so Präsident Dr.
Huber weiter.
"Damit sind jedenfalls keine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und
keine Attraktivierung des Arbeitsplatzes für die Kärntner
Spitalsärzte möglich. Weitere Abwanderungen der Ärzte aus den
Spitälern sind zu befürchten und damit ist kurz- und mittelfristig
die Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung erheblich
gefährdet", ist Präsident Dr. Huber besorgt.
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