BMVIT/ASFINAG/ÖBB/FFG: Konzept "Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung" trägt Früchte

Ergebnisse der Verkehrsinfrastrukturforschung - Erfolgsbilanzpräsentation am 10. November

Wien (OTS/BMVIT) - Im Zuge der 2011 vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) initiierten Verkehrsinfrastrukturforschung wurde parallel zur Lösung technischer Forschungsfragen erstmals auch eine vorkommerzielle Beschaffung im Rahmen zweier Pilotvorhaben durchgeführt. Am kommenden Montag (10.11., 13 Uhr) präsentieren BMVIT, ÖBB, ASFINAG und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gemeinsam die ersten Ergebnisse. ****

Die vorkommerzielle Beschaffung ist eine Maßnahme aus dem Leitkonzept innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB). Dabei tritt die die öffentliche Hand nicht als reiner Förderer auf, sondern lässt in einem mehrstufigen Verfahren innovative Lösungen für klar umrissene ungelöste Probleme erforschen. Am Ende des Prozesses steht im Erfolgsfall ein Vergabeverfahren. Als Pilotprojekte der vorkommerziellen Beschaffung im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturforschung wurde für die ASFINAG ein mobiles Verkehrsmanagementsystem für Baustellen und Großereignisse entwickelt, für die ÖBB ein System zur Erfassung von Naturgefahren im Bereich der Schieneninfrastruktur.

"Die Verkehrsinfrastrukturforschung ist ein Erfolg. Durch enge inhaltliche Kooperation des BMVIT mit ÖBB und ASFINAG und die Bündelung von Finanzmitteln ist es gelungen, eine beachtliche Anzahl von Forschungsprojekten umzusetzen", sagt Innovationsminister Alois Stöger. "Die in den Pilotprojekten gesammelten Erfahrungen machen Österreich zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der vorkommerziellen Beschaffung."

Für Alois Schedl, Vorstandsdirektor der ASFINAG, ist die Verkehrsinfrastrukturforschung "eine gute Möglichkeit, Lösungen für konkrete, bedarfsorientierte Forschungsfragen zu finden und die Anwendung innovativer Beschaffungsmethoden zu prüfen. Sie ist eine wesentliche Säule unseres Engagements im Bereich Forschung und Entwicklung und trägt zum Erreichen unserer Vision, führender Autobahnbetreiber in Europa zu sein, bei."

"Forschung und Entwicklung sind essenziell, um unsere Bahninfrastruktur noch weiter zu verbessern. Die Initiative Verkehrsinfrastrukturforschung trägt erfolgreich dazu bei, gemeinsam mit BMVIT und ASFINAG effiziente Lösungen für eine zukunftsweisende Infrastruktur zu entwickeln", sagt ÖBB-Infrastruktur-Vorstand Franz Bauer.

"Durch die enge Zusammenarbeit mit BMVIT, ASFINAG und ÖBB ist es in der Verkehrsinfrastrukturforschung rasch gelungen, bedarfsorientierte, zielgerichtete und innovative Forschungsfragen zu beantworten", erklärt FFG-Geschäftsführer Dr. Klaus Pseiner. "Weitere konkrete Herausforderungen, wie zum Beispiel die Entwicklung eines vereinfachten Rechenverfahrens für Lärmschutzwände mit komplexer Geometrie oder die Vermeidung von Fehlfahrten an Eisenbahnkreuzungen, konnten nun auch mit Hilfe der zusätzlich ausgeschriebenen Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen gelöst werden." Seit 2011 wurden bereits 12 Millionen Euro für die Finanzierung von insgesamt 72 F&E-Dienstleistungen ausgeschrieben.

Ergebnisse und Erfolgsbilanz der 1. Ausschreibung der Pilotinitiative Verkehrsinfrastrukturforschung Zeit: 10.11.2014, 13:00-18:30 Uhr Ort: TechGate, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien

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