• 06.11.2014, 13:52:30
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NEOS: Nachhaltige Standortpolitik braucht eine Flexibilisierung der Arbeitszeit

Gerald Loacker: "Ein Gleichgewicht zwischen Arbeitneher_innen und Unternehmensführung kann nur innerhalb der Betriebe hergestellt werden"

Utl.: Gerald Loacker: "Ein Gleichgewicht zwischen Arbeitneher_innen
und Unternehmensführung kann nur innerhalb der Betriebe
hergestellt werden" =

Wien (OTS) - Österreich hat ein Standortproblem - das zeigt nicht
zuletzt eine von PwC heute veröffentlichte Studie: "Das Zurückfallen
in Standort-Rankings, die schwächelnde Wirtschaft und
Arbeitslosenzahlen zeigen, dass Österreich vor hohen
Herausforderungen steht. Und die Regierung handelt maximal reaktiv",
betont NEOS Arbeits- und Sozialsprecher Gerald Loacker. Und weiter:
"Maßnahmen wie die Verlängerung der Kurzarbeit, wie sie heute im
Arbeits- und Sozialausschuss eingebracht werden soll, sind aber
zumindest ein Zeichen dafür, dass sie das Problem erkannt haben."
Insgesamt ist die Regierung nicht in der Lage, den
Wirtschaftsstandort Österreich im europäischen Kontext zu sehen.
Nachhaltige Maßnahmen, um den Wirtschaftsstandort wieder attraktiv zu
machen, sind nicht in Sicht.

Zu Standortpolitik zählt auch, für mehr Flexibilität bei den
Arbeitszeiten zu sorgen, um Auftragsspitzen effizient abarbeiten zu
können. Das muss durch das Arbeitsrecht ermöglicht werden. "Ja, wir
glauben, dass es möglich sein muss, auch einmal zwölf Stunden zu
arbeiten, sofern die bereits bisher geltende Maximalarbeitszeit von
50 Stunden pro Woche nicht überschritten wird und sofern es eine
entsprechende Betriebsvereinbarung gibt", betont Loacker. Das heißt
konkret, dass ein solches Modell nur dann möglich sein soll, wenn
sich ein Betriebsrat in Augenhöhe mit der Unternehmensführung auf
eine solche Flexibilisierung einigt. "Natürlich müssen die Rechte der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschützt werden, das gelingt mit
einer entsprechend starken Vertretung. Allerdings müssen auch die
Interessen der Unternehmer_innen und Unternehmer gewahrt werden. Wir
vertrauen darauf, dass dieses Gleichgewicht am besten innerhalb der
Betriebe hergestellt werden kann - und nicht durch Zurufe von außen
durch Gewerkschaften und Interessensvertretungen", schließt Loacker.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEK

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