FPÖ-Fuchs: Auf eine echte Steuerentlastung werden die Österreicher bis zum St. Nimmerleinstag warten müssen!

Wien (OTS) - "Jene fünf Milliarden Euro Entlastung, die die Regierung allein den Arbeitnehmern versprochen hat, schmelzen jetzt schon -Monate vor Beschlussfassung - auf 3,5 Milliarden Euro zusammen. Am Ende des Tages wird weder für die Arbeitnehmer noch für die Unternehmen und schon gar nicht für die Familien eine Steuerentlastung rausschauen, die diesen Namen auch verdient", warnt FPÖ-Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs. "Geht es nach der Regierung, werden die Österreicherinnen und Österreicher wohl bis zum St. Nimmerleinstag auf eine echte Entlastung warten müssen", so Fuchs.

Der Steuerexperte verweist erneut auf das freiheitliche Entlastungsmodell, welches unter www.steuernrunter.at abrufbar ist. Es stelle sicher, dass den Menschen vom Einkommen genug zum Auskommen übrig bleibe. In diesem Modell werde unter anderem die Steuerfreigrenze auf 18.000 Euro pro Jahr angehoben, der Eingangssteuersatz auf 25 Prozent reduziert und im unteren Einkommensbereich erfolge eine Entlastung von den Sozialabgaben. Als Maßnahme gegen die kalte Progression würden die Tarifstufen regelmäßig an die Inflationsrate angeglichen. Auch die Familien würden entlastet, indem - so sie sich dafür entscheiden - das gesamte Familieneinkommen addiert und auf alle Familienangehörigen aufgeteilt werde, die Einkommensteuer werde dann von diesen (kleineren) Teileinkommen berechnet. Auch die Unternehmen würden -etwa durch die Reform des Einkommensteuer-Tarifs, einer rechtsformneutralen Besteuerung bzw. einer begünstigten Besteuerung nicht entnommener Gewinne - vom freiheitlichen Modell profitieren.

"Die Regierung betreibt seit Jahren eine 'Loch auf-Loch zu'-Politik und versucht damit ihr Versagen und ihre Untätigkeit in Sachen umfassender Staats- und Verwaltungsreform zu kaschieren. Allein durch Strukturreformen könnte ein gewaltiges Potenzial an Einsparungen gehoben werden, die in eine echte Entlastung der Steuerzahler fließen könnten", erklärt Fuchs. "Und bleibt den Menschen wieder mehr Geld, kurbelt das den Binnenkonsum an, stärkt die Wirtschaft und sorgt so zusätzlich für mehr Staatseinnahmen", betont der freiheitliche Finanzsprecher.

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