• 04.11.2014, 15:30:00
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Zinggl zur Novelle des Künstlersozialversicherungsfonds-Gesetzes: "Erfreuliche Schritte"

Grüne: Notwendig ist aber die effektive soziale Absicherung der Künstlerinnen und Künstler

Utl.: Grüne: Notwendig ist aber die effektive soziale Absicherung
der Künstlerinnen und Künstler =

Wien (OTS) - "Diese Novelle ist ein erfreulicher Schritt in die
Realitäten der Kunstproduktion des 21. Jahrhunderts", erklärt der
Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, anlässlich der Novelle
des Künstlersozialversicherungsfond-Gesetzes und ergänzt: "Ich hoffe,
dass dadurch künftig sehr viel mehr Menschen die Zuschüsse zur
Pensionsversicherung aus dem Künstlersozialversicherungsfonds
lukrieren können."

Auch die Erhöhung des jährlichen Zuschusses und die neuen
Bestimmungen hinsichtlich der seit langem umstrittenen
Einnahmen-Untergrenzen finden Zinggls Zustimmung. "Wir dürfen nun
aber nicht so tun, als seien diesozialen Probleme der Künstlerinnen
und Künstler gelöst", warnt Zinggl. Denn bei den Leistungen des KSVF
handle es sich lediglich um Zuschüsse zur gesetzlichen
Sozialversicherung. Künstlerinnen und Künstler zählen nach wie vor zu
den am stärksten armutsgefährdeten Berufsgruppen in Österreich, ihr
Armutsrisiko ist fünfmal so hoch wie jenes der übrigen
Erwerbstätigen, ihr Durchschnittseinkommen liegt im Bereich der
Armutsgrenze. "Was wir dringend brauchen - und daran ändert sich
durch diese Gesetzesnovelle nichts -, ist die effektive soziale
Absicherung der Künstlerinnen und Künstler", sagt Zinggl.

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