Korrektur zu OTS OTS0211 5 II 0185 DS10002 - SP-Woller: Wiener Kulturpolitik steht für Reformen mit Verantwortung

Schrittweise Reduktion der Förderung der Vereinigten Bühnen Wien bei Sicherung von 750 Arbeitsplätzen

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir haben uns für eine schrittweise Reduktion der Förderung für die Vereinigten Bühnen Wien(VBW) im Rahmen eines Dreijahresvertrages entschieden, weil nur so der Fortbestand von drei denkmalgeschützten Häusern und 750 Arbeitsplätzen gesichert werden kann", sagte der Wiener SP-Kultursprecher, Gemeinderat Ernst Woller. "Die Wiener Kulturpolitik steht für Reformen mit Verantwortung und nicht für die Zerschlagung von historisch gewachsenen Kulturinstitutionen", so Woller zu den Aussagen Isabella Leebs (ÖVP).

Jährlich besuchen mehr als eine halbe Million Kulturinteressierte die Vorstellungen der VBW. "Die Auslastung liegt bei deutlich über 90 Prozent", sagte Woller und stellt klar: "Wir wollen die Erfolgsgeschichte der VBW fortführen, gleichzeitig schrittweise die Förderungen reduzieren. Andernfalls müsste man eines der Häuser schließen und somit 150 ArbeitnehmerInnen kündigen. Das hat uns auch die Integrated Consulting Group(ICG) bestätigt, die das Unternehmen intensiv geprüft hat."

Gleichzeitig ist es uns gelungen, trotz angespannter Budgetlage in den Jahren 2015 bis 2017 zusätzlich jeweils 1.5 Millionen Euro für innovative freie Kulturprojekte zur Verfügung zu stellen. "Wenn VP-Kultursprecherin Leeb eine Erhöhung des Kulturbudgets um 1.5 Millionen Euro für die Freie Szene als "Augenauswischerei" bezeichnet, dann zeigt das, dass die ÖVP mit ihrer fundamentalistischen Oppositionspolitik jeden Realitätssinn vermissen läßt", so Woller in Richtung VP-Leeb.

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