• 30.10.2014, 11:37:23
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WK Wien ad AK: Keine Panik! Tourismuszonen sind keine revolutionäre Neuerung

Wien (OTS) - "Das reflexartige Njet der Arbeiterkammer zum Thema
Wiener Tourismuszonen ist schade und völlig unverständlich. Denn wir
stehen ganz am Anfang eines Prozesses, evaluieren jetzt erstmal
intern unter den Mitgliedsbetrieben. Selbstverständlich werden wir
dann die Gespräche mit Sozialpartnern und Stadt intensivieren.
Niemand muss sich übergangen fühlen", sagt Erwin Pellet, Obmann der
Sparte Handel in der Wiener Wirtschaftskammer. Laut einer Studie
würde die Errichtung einer Tourismuszone zumindest 800 neue Jobs
schaffen und 140 Mio. Euro zusätzlichen Umsatz bringen. "Angesichts
der hohen und steigenden Arbeitslosigkeit sollte sich die
Arbeitnehmerseite doch über jeden zusätzlichen Arbeitsplatz freuen,
der hier geschaffen werden könnte", erklärt Pellet, der auch darauf
verweist, dass es in Österreich bereits seit über 20 Jahren mehr als
500 gut funktionierende Tourismuszonen gibt und die
kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen für Sonntagsbeschäftigung
ganz klar geregelt sind. "Es gibt zehntausende Menschen in der
Millionenstadt Wien, die sehr gerne am Sonntag arbeiten würden, wenn
sie die Chance dazu hätten", ergänzt Pellet. Für Pellet geht es um
ein Ermöglichen. Denn durch die Errichtung einer Wiener Tourismuszone
werden lediglich die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen
werden, dass Geschäfte am Sonntag aufsperren dürfen.

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