- 30.10.2014, 10:45:37
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Arbeitsmarktsituation bleibt angespannt
Haslauer: Intensivierung der Maßnahmen einer aktiven Arbeitsmarktpolitik
Utl.: Haslauer: Intensivierung der Maßnahmen einer aktiven
Arbeitsmarktpolitik =
Salzburg (OTS) - "Zwar weist das Land Salzburg nach wie vor die
geringste Arbeitslosenrate aller österreichischen Bundesländer auf,
und auch bei der Jugend- und Altersarbeitslosigkeit liegen wir unter
den Besten, aber insgesamt kann sich auch Salzburg den schwierigen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht entziehen. Es sind daher
verstärkte Bemühungen notwendig, um die Beschäftigungslage zu
stabilisieren und die Arbeitsmarktbedingungen im Land Salzburg zu
verbessern", fasste Wirtschafts- und Arbeitsmarktreferent LH Dr.
Wilfried Haslauer heute, Donnerstag, 30. Oktober, die wichtigsten
Ergebnisse des Berichts der Landesstatistik über den Salzburger
Arbeitsmarkt im Herbst 2014 zusammen.
"Als ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurden bei den
Verhandlungen für das Budget 2015 Gelder in der Höhe von 6,4
Millionen Euro für eine aktive Arbeitsmarktpolitik reserviert. Damit
stehen rund 800.000 Euro mehr für Arbeitsstiftungen, Bildungs-,
Qualifizierungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen zur Verfügung. Nur
mit entsprechenden Qualifikationen und Zusatzausbildungen können die
Chancen, Beschäftigung zu finden, erhöht werden und die Zahl der
Arbeitslosen dauerhaft verringert werden", so LH Haslauer.
Ztl: Wichtigste Ergebnisse auf dem Salzburger Arbeitsmarkt
Die wichtigsten Ergebnisse der Entwicklung auf dem Salzburger
Arbeitsmarkt in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 werden von
Dr. Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, wie folgt
zusammengefasst:
Die ersten drei Quartale des Jahres 2014 ergaben einen weiteren
Anstieg der Zahl der unselbstständig Beschäftigten in Salzburg,
sodass sich der Beschäftigtenstand um 0,2 Prozent oder rund 450
Beschäftigte auf gut 245.000 erhöht hat. Allerdings ist in den ersten
drei Quartalen auch die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen weiter
gestiegen, und zwar um 12,2 Prozent auf rund 14.100.
Im Vergleich mit Österreich ist damit in Salzburg der Anstieg der
unselbstständig Beschäftigten (Österreich: +0,6 Prozent) geringer,
die Zahl der Arbeitslosen (Österreich: +11,7 Prozent) etwas stärker
ausgefallen. Aus den Veränderungen der Zahl der unselbstständig
Beschäftigten und der Personen ohne Arbeit ergibt sich für Salzburg
eine Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent, die damit um 2,7 Prozentpunkte
unter dem Österreichwert von 8,1 Prozent liegt.
Ztl: Der Bundesländervergleich
In den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 konnte Salzburg ein
leichtes Beschäftigungswachstum verbuchen, wobei die Stärke des
Anstiegs geringer war als in den meisten anderen Bundesländern.
Kärnten musste in diesen ersten neun Monaten des Jahres 2014 sogar
einen Beschäftigungsrückgang um 0,5 Prozent hinnehmen. Bei der
Arbeitslosenrate führt Salzburg trotz eines relativ starken Anstiegs
der Zahl der Arbeitslosen in den ersten drei Quartalen mit 5,4
Prozent den Bundesländervergleich vor Oberösterreich und Vorarlberg
an, während Kärnten und Wien mit Arbeitslosenraten von mehr als zehn
Prozent am Ende dieser Rangreihe liegen.
Ztl: Vorschau für Gesamtjahr 2014 und Ausblick für 2015
Auf Grund dieser Ausgangsdaten ergibt die Prognose für das
Gesamtjahr 2014 für Salzburg ein leichtes Beschäftigungswachstum um
0,3 Prozent und einen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen um etwa 11
Prozent. Das entspricht in etwa den Werten auf Österreichebene. Die
Arbeitslosenrate dürfte damit für 2014 mit 5,6 Prozent um 0,5
Prozentpunkte höher sein als im Jahr 2013.
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