• 29.10.2014, 11:28:42
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Flugzettel statt Strafzettel: ÖAMTC und Wiener Polizei sorgten für mehr Sichtbarkeit auf Wiens Straßen

Im Rahmen der zweistündigen Verkehrssicherheitsaktion brachten die Kooperationspartner 34 Fahrzeuglampen zum Leuchten

Utl.: Im Rahmen der zweistündigen Verkehrssicherheitsaktion brachten
die Kooperationspartner 34 Fahrzeuglampen zum Leuchten =

Wien (OTS) - "Besser sehen und gesehen werden" war der Hintergrund
der Verkehrssicherheitsaktion "Flugzettel statt Strafzettel", die der
ÖAMTC gemeinsam mit der Wiener Polizei gestern, Dienstag, in der
Shuttleworthstraße im 21. Wiener Gemeindebezirk umsetzte. Bei
insgesamt 24 Fahrzeugen, die im Rahmen der zweistündigen Aktion
aufgrund eines Kfz-Lichtmangels angehalten wurden, tauschten die
Clubtechniker an Ort und Stelle insgesamt 34 Fahrzeuglampen aus oder
korrigierten die Scheinwerfer-Einstellung, um für eine sichtbar
sichere Weiterfahrt zu sorgen.

"In den Herbst- und Wintermonaten ist aufgrund der diffusen Licht-
und Witterungsverhältnisse die Sicht oft schlecht und somit die
Unfallgefahr beträchtlich höher. Eine funktionstüchtige
Fahrzeug-Beleuchtung ist daher besonders wichtig, um Gefahren zu
erkennen und rechtzeitig reagieren zu können. Sichtbarkeit schafft
Sicherheit", betonte Robert Menzl, Direktor des
ÖAMTC-Mitgliederservices in Wien, Niederösterreich und Burgenland im
Rahmen der Aktion. Die nicht vorschriftsmäßige Beleuchtung an
Fahrzeugen stellt eine Übertretung nach dem Kraftfahrgesetz dar. Im
Rahmen dieser Sicherheitsinitiative stand allerdings die
Sensibilisierung der PKW-Lenker vor der Bestrafung im Vordergrund.
"Es ging bei dieser Licht-Aktion darum, die Autolenker aufmerksam zu
machen, die Gefahren zu verdeutlichen und ein Sicherheitsbewusstsein
zu schaffen. Daher wurden gemeinsam mit dem ÖAMTC-Flugzettel mit dem
Hinweis, diesen Mangel im Sinne der Verkehrssicherheit umgehend
beheben zu lassen, verteilt", erklärt Patrick Maierhofer von der
Wiener Polizei.

Sichtbarkeit bringt Sicherheit auf Wiens Straßen

Zum Großteil wurden die Lenker angehalten, weil ein Abblendlicht
defekt war. Erst im Rahmen des Licht-Checks stellte sich allerdings
heraus, dass oft auch weitere Lampen wie beispielsweise Bremslichter
mangelhaft waren. Vielen Lenkern war gar nicht bewusst, dass sie
"einäugig" oder mit falscher Scheinwerfer-Einstellung unterwegs waren
und waren dankbar für den Hinweis.

"Ich habe Sie zu spät gesehen" - diese Aussage wird bei Unfällen
häufig als Mitursache genannt. "Eine funktionierende Kfz-Beleuchtung
trägt wesentlich zur Verkehrssicherheit bei, mindert das Unfallrisiko
und kann im Ernstfall Leben retten. Die Lichtanlage sollte daher
regelmäßig überprüft und defekte Lampen umgehend ausgetauscht
werden", appellierten die Kooperationspartner im Rahmen der
Sicherheitsinitiative. Dazu ist der Lenker auch gesetzlich
verpflichtet: Vor Fahrtantritt muss er sich vergewissern, dass die
Beleuchtungseinrichtungen den rechtlichen Anforderungen entsprechend
funktionieren. Bei Missachtung der gesetzlichen Anforderungen
riskiert man nicht nur eine verwaltungsrechtliche Strafe. Im Falle
eines Unfalls drohen Schadenersatzforderungen und bei einem
eingetretenen Personenschaden sogar ein gerichtliches Strafverfahren.

Rund 25 Prozent der Unfälle mit Personenschaden passieren bei
Dämmerung, Dunkelheit und künstlicher Beleuchtung. Grund genug für
den ÖAMTC, die Initiative "Sehen und gesehen werden" ins Leben zu
rufen. Informationen dazu sowie weitere Tipps zum Thema "Sichtbar
machen" finden Sie auf der eigens eingerichteten Website
www.gesehenwerden.at.

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