JVP-Stracke ad Drogen-Freigabe: Legalisierung ist ein Spiel mit dem Feuer

Wien (OTS) - Verwundert zeigte sich heute der Landesobmann der Jungen ÖVP Wien, Dominik Stracke, über den realitätsfernen Vorschlag der JUNOS - der Jungen liberalen NEOS - mit der "vollkommenen Legalisierung des Handels und des Konsums aller Drogen" die Drogenkriege dieser Welt lösen zu wollen. "Dieser Ansatz ist nicht nur fern jeglicher Realität, sondern auch ein gefährliches Spiel mit dem Feuer", so Stracke.

Die Junge ÖVP Wien sehe sich daher gezwungen, ein paar Klarstellungen zu machen: Weder könne die Legalisierung von Drogen Drogenkranken bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Probleme helfen, noch in Österreich dazu beitragen, Drogenkriege in Afghanistan oder Kolumbien zu lösen. Allerdings trage die Legalisierung dazu bei, den Preis zu senken und damit Drogen noch leichter zugänglich zu machen.

"Wir wollen nicht, dass sich die österreichische Jugend mit Marihuana und Crystal Meth selbsttherapiert", so Stracke. Außerdem dauere es lange genug, Menschen von Drogen wieder wegzubekommen. "Es hat auch lange genug gedauert, etwa die Problematik am Karlsplatz mit hunderten drogenkranken Menschen in den Griff zu bekommen. Der Vorschlag der JUNOS wäre wohl eine Entwicklung, die exakt zuwider des einstigen Erfolges läuft", so Stracke abschließend.

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