• 26.10.2014, 09:42:32
  • /
  • OTS0013 OTW0013

Eigner: Überhandnehmen von Normen sorgt für höhere Wohnkosten

Neue NÖ Bauordnung ermöglicht günstigeres Wohnen, Resolutionsantrag für neue Wege im Normenwesen im Sinne des leistbaren Wohnens

Utl.: Neue NÖ Bauordnung ermöglicht günstigeres Wohnen,
Resolutionsantrag für neue Wege im Normenwesen im Sinne des
leistbaren Wohnens =

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Mit dem Beschluss der neuen Bauordnung durch
den NÖ Landtag wird kostengünstigeres Bauen für unsere Familien
ermöglicht. In Folge davon ist auch mit einer Senkung der Wohnkosten
zu rechnen. Hier ist uns ein guter Ausgleich zwischen praktikablen
Vorschriften und der Möglichkeit günstigeren Wohnraum zu schaffen,
gelungen. Ich bedanke mich bei allen, die bei der Neufassung der
Bauordnung dabei waren, für die gute und konstruktive
Zusammenarbeit", freut sich VP-Bautensprecher DI Willi Eigner.

"Doch um leistbares Wohnen weiter zu forcieren muss es einen
weiteren Schritte geben - nämlich Maßnahmen gegen das Überhandnehmen
von Normen zu setzen. Durch diese ständig wachsende Anzahl
technischer Normvorschriften ist es insbesondere für die Bauwerber
und die Mitarbeiter der Baubehörden nahezu unmöglich einen Überblick
zu bewahren. Noch dazu sind technische Normvorschriften nicht frei
zugänglich, sondern man muss sich diese um teures Geld kaufen. Diese
Normenflut zeigt ihre Auswirkungen auch dahingehend, dass bereits
mittelständische Unternehmer eigene Experten und Mitarbeiter
beschäftigen, nur um einen Überblick über die gültigen Normen zu
behalten. Damit entstehen auch im Baubereich Kosten, die den
Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden und damit das Wohnen
verteuern", weiß DI Eigner aus der Praxis.

"Es steht außer Streit, dass technische Normvorschriften in vielen
Bereichen notwendig und auch wichtig sind. Es darf aber nicht dazu
führen, dass es zu einer Überregulierung kommt. Daher ist zu
hinterfragen, warum sich die Anzahl der Normen immer erhöhen muss
bzw. ob die mit den Normen angestrebten Ziele nicht auch mit bereits
bestehenden Normen erreicht werden. Diese Vielzahl der Normen wirkt
oftmals den Bestrebungen nach Verwaltungsvereinfachung, einfacheren
Verfahren und damit auch leistbaren Bauvorhaben für die Bürger, wie
beispielsweise kostengünstigen Eigenheimen und Wohnungen, entgegen.
Es ist daher erforderlich, dass auf Bundesebene Überlegungen
angestellt werden, inwieweit das Normenwesen neu geregelt wird. Auch
der Status des "Austrian Standards Institute", welches derzeit als
privatrechtlicher Verein konstituiert ist, ist zu hinterfragen. Es
sollte die Devise gelten: "Normen dort, wo sie gebraucht werden, aber
mit Augenmaß und nicht überregulierend," steht für den
VP-Landtagsabgeordneten fest.

"Aus diesem Grund haben wir auch einen Resolutionsantrag
beschlossen, dass die Bundesregierung im Normenwesen neue Wege gehen
soll, um unter anderem auch im technischen Bereich zu
Verwaltungsvereinfachungen und damit verbunden zu Kosteneinsparungen
im Bauwesen im Sinne des leistbaren Wohnens zu kommen," so
VP-Bautensprecher Eigner.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NNV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel