• 25.10.2014, 09:06:47
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Haimbuchner zu Nationalfeiertag: Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif

Kaputtsparen beim Bundesheer beenden - Regierung gefährdet militärische Landesverteidigung und somit Unabhängigkeit Österreichs

Utl.: Kaputtsparen beim Bundesheer beenden - Regierung gefährdet
militärische Landesverteidigung und somit Unabhängigkeit
Österreichs =

Linz (OTS) - "Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif", kritisiert
anlässlich des morgigen Nationalfeiertags der Landesparteiobmann der
FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner das konsequente
Aushungern der Streitkräfte. "Die Einsparungspläne seitens der
Bundesregierung erschüttern das Bundesheer in seinen Grundfesten. Das
Bundesheer kann seine grundlegenden Aufgaben nicht mehr erfüllen."
Landesverteidigung koste Geld und der Boden des Fasses sei längst
erreicht. "Mit dem jetzigen Budget kann nicht mehr gearbeitet
werden." ****

Die Katastrophenhilfe sorge für den großen Rückhalt in der
Bevölkerung. Das "Ja" zur Wehrpflicht im letzten Jahr war auch den
vorbildlichen Einsätzen während der Hochwasser-Katastrophen
geschuldet. "Umso unverständlicher, dass es gerade bei Einheiten, die
hier aktiv im Einsatz waren, gespart wird. Nicht nur Truppenteile
werden abgebaut, es gibt nicht einmal mehr genügend LKW, um die
Truppen zu den Einsatzorten zu bringen", kritisiert Haimbuchner den
Kahlschlag, der auch die Hubschrauber betreffe. "Seit Jahrzehnten
wurden notwendige Reformen auf die lange Bank geschoben und nun wird
seit einigen Jahren ohne jegliches Konzept eingespart. Die
Kasernenschließungen betreffen mittlerweile die Kerninfrastruktur."

Morgen präsentiert sich das Bundesheer der Bevölkerung. "Auch am
Wiener Heldenplatz regiert an diesem Tag der Rotstift. Das Bundesheer
ist eine unentbehrliche Einrichtung für die Sicherheit und den Schutz
unserer Heimat. Die Menschen haben sich bei der Volkbefragung im
Jänner 2013 klar für den Erhalt des Bundesheeres ausgesprochen, daher
muss das Kaputtsparen, dass derzeit tonangebend ist, endlich beendet
werden. Das Budget muss endlich den Aufgaben des Bundesheeres gerecht
werden. Marode Geräte, fehlendes Geld für Reparaturen und Sprit - das
ist der traurige Zustand beim Bundesheer. Offenbar bewusst nimmt die
Bundesregierung in Kauf, die militärische Landesverteidigung und
somit die Unabhängigkeit Österreichs zu gefährden. Ich danke allen
Angehörigen des Bundesheeres für ihren Dienst zum Wohle Österreichs,
trotz der widrigen Umstände", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

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