- 24.10.2014, 11:37:24
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SPÖ-Brauner/Frauenberger: Karriere ohne Krawatte!
Equal Pay Day: In Wien ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern österreichweit am geringsten
Utl.: Equal Pay Day: In Wien ist der Lohnunterschied zwischen den
Geschlechtern österreichweit am geringsten =
Wien (OTS/SPW) - Am 25. Oktober 2014 ist Equal Pay Day in Wien. Ab
diesem Tag arbeiten die Wienerinnen statistisch gesehen bis zum
Jahresende "gratis", da ab diesen Zeitpunkt Männer durchschnittlich
so viel verdient haben wie Frauen im ganzen Jahr. Durch die Maßnahmen
der Wiener Frauenpolitik wollen die Wiener SPÖ Frauen die Lohnschere
in Wien Jahr für Jahr ein Stück weiter schließen. "Wir setzen alles
daran, die Rahmenbedingungen für Frauen am Arbeitsmarkt weiter zu
verbessern. Frauen haben noch immer nicht die gleichen
Karrierechancen wie Männer und erzielen nicht die gleichen Einkommen,
weil sie noch immer überproportional für Haushalt, Kinderbetreuung
und Pflege sorgen müssen", stellt die Vorsitzende der Wiener SPÖ,
Vizebürgermeisterin Renate Brauner fest.****
In Wien ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern
österreichweit am geringsten. Während in Vorarlberg Männer um 30
Prozent mehr Jahreseinkommen haben, liegt der Mehrverdienst in Wien
"nur" bei 18 Prozent. Den Wiener SPÖ-Frauen geht es um flexible
Kinderbetreuung, die sich mit einem Vollzeitjob vereinbaren lässt,
und um Unterstützung, die Frauen beruflich weiterbringt. Insofern ist
der Wiener Gratiskindergarten auch frauenpolitisch ein Meilenstein,
der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Darüber
hinaus wird die Einkommensschere in Wien durch Quoten und
Einkommenstransparenz auf Stadtebene, durch die Koppelung der
öffentlichen Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen sowie durch
zielgenaue Frauenförderungsprogramme Schritt für Schritt geschlossen.
"In Wien verdienen Frauen schon jetzt besser als im
Österreichdurchschnitt. In den letzten vier Jahren konnten wir den
Equal Pay Day um zwei Wochen nach hinten verschieben. Aber wir werden
nicht aufhören, weiter Druck zu machen und den Gleichstellungsprozess
vorantreiben", betont Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.
Bessere Jobchancen für mehr Einkommensgerechtigkeit
Frauen haben deutlich häufiger als Männer keinen über die
Pflichtschule hinausgehenden Ausbildungsabschluss. "Leider sind
Frauen durch die Doppelbelastung auch doppelt benachteiligt, was ihre
Einkommenschancen betrifft. Deshalb unterstützen wir Frauen in Wien
gezielt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern -
z.B. durch den Gratiskindergarten. Nichtsdestotrotz bedeutet
Einkommensgerechtigkeit aber auch, Männer stärker in die Pflicht zu
nehmen und Väterbeteiligung verstärkt zu fördern", fordert Renate
Brauner.
Unterstützung holen beim waff
Im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020 stehen Mädchen und Frauen
mit höchstens Pflichtschulabschluss daher ganz spezielle
Unterstützungsangebote zur Verfügung, die ihnen neue Ausbildungs- und
damit Berufsperspektiven eröffnen oder auch das Nachholen von
wichtigen Bildungsabschlüssen ermöglichen. Denn je besser die
Qualifikation, umso besser die Jobchancen. So unterstützt etwa der
waff beschäftigte WienerInnen mit bis zu 3.000 Euro beim Nachholen
des Lehrabschlusses.
Mit seinen speziellen Frauen-Programmen bietet der waff außerdem
gezielte Unterstützung für WiedereinsteigerInnen und fördert Frauen
beim Weiterkommen im Beruf. So steht im Mittelpunkt des
waff-Programms FRECH (Frauen ergreifen Chancen), das sich an
beschäftige Frauen richtet, die Beratung und finanzielle
Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung. Im Rahmen seines
WiedereinsteigerInnen-Programms berät der waff bei der Planung des
Aus- und Wiedereinstiegs, unterstützt die Weiterbildung in der Karenz
und hilft in der Einstiegsphase.
Alle Informationen zu den waff-Programmen: www.waff.at, telefonisch:
01/217 48-555.
(Schluss) nk
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