ÖH-Magazin: Spendenverträge unter Verdacht

Dossier zum Thema Videospiele

Wien (OTS) - progress, das Magazin der Österreichischen HochschülerInnenschaft, widmet sich in seiner Oktober-Ausgabe kritisch dem Thema Straßenpromotion und Face-to-Face-Fundraising -also der Spendenbeschaffung für NGOs durch beklemmbrettete Menschen in neonfarbenen T-Shirts. In Interviews mit Ex-Keiler_innen und Branchenkenner_innen wird klar: Keiler_innen sind prekär beschäftigt und werden in unmoralischen Werbemethoden geschult. Im Endeffekt profitieren sogar Agenturen von Spendengeldern. Belästigen für eine bessere Welt - wie passt das mit den moralischen Ansprüchen von NGOs zusammen?

Weiters beleuchtet progress die absurden Ausbildungsverträge an Fachhochschulen, die eine massive rechtliche Benachteiligungen mit sich bringen und von der ÖH als sittenwidrig eingestuft werden. Wie eins sich gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen in Praktika wehren kann, erklärt Veronika Kronberger von der Plattform Generation Praktikum im Interview. (Neuro-)Sexismus ist im Heft ebenfalls ein großes Thema: Wie ist es, als Frau_ alleine auf Reisen zu sein? Und was hat es mit den Vorstellungen von Männer- und Frauenhirnen auf sich?

Außerdem im Heft: Ein ausführliches Dossier zum Thema Videospiele -dem Medium der Zukunft. Komplett mit Analyse der aktuellen Sexismus-Skandale rund um den Hashtag und die Bewegung "Gamer Gate", den Gefahren und Chancen des Interaktiven und einer Anleitung für zukünftige Game Designer_innen.

Das progress liegt lokalen Hochschulvertretungen und Mensen auf, wird per Post an Studierende verschickt und kann kostenlos unter progress-online.at abonniert werden. Die neue Ausgabe ist ab Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, auch auf der Website zu lesen oder auf issuu.com/progress_magazin durchzublättern.

Ab dieser Ausgabe neu in der progress-Chef_innenredaktion: Marlene Brüggemann, Philosophiestudentin, Journalistin und langjährige Mitarbeiterin des progress und Olja Alvir, freie Journalistin und Autorin in Wien.

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