FP-Gudenus: Drogenproblem in Wien muss thematisiert werden

FPÖ-Wien verlangt einen Sondergemeinderat

Wien (OTS/fpd) - Die Diskussion um das Drogenberatungszentrum im 9. Wiener Gemeindebezirk macht deutlich, dass die rot-grüne Stadtregierung in Sachen Drogenpolitik und Suchtprävention komplett versagt hat. "Die Sorgen der Anrainer rund um das neue Drogenzentrum in Alsergrund ist nur mehr als verständlich, weiß man doch, dass rund um solche Zentren auch vermehrt mit Drogen gedealt wird", so der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus. Die Standortpolitik das neue Drogenzentrum betreffend ist nicht nachvollziehbar, befinden sich doch Kindergärten und Schulen ganz in der Nähe. Auch zeigt die Erfahrung, dass Stellen, wo Junkies sich treffen und auch ihre Spritzen tauschen können, zu Hotspots von Kleinkriminalität werden und es zu deutlich mehr Polizeieinsätzen kommt.

"Anstatt echte Therapieplätze zu schaffen, um den Suchtkranken auch wirklich zu helfen, wird vor der Tatsache, dass es in Wien eine blühende Drogenszene gibt einmal mehr die Augen verschlossen", kritisiert Gudenus. Die rot-grüne Stadtregierung ist gefordert, hier Politik zu machen, die Kinder und Jugendliche einerseits schützt und andererseits Maßnahmen zu treffen, um das Drogenproblem in den Griff zu bekommen.
Die FPÖ-Wien hat das Verlangen für einen Sondergemeinderat zu dem Thema Drogen, Prävention und Sicherheit eingebracht. "Wir nehmen die Stadtregierung in die Pflicht, sich endlich dem Thema zu stellen", sagt Gudenus abschließend. (Schluss)

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