Falter: Gertrud Meschar wird im Rechtsstreit mit Martin Graf nun als Beschuldigte geführt

Ex-Stiftungsvorstand Witt fühlt sich von der 92-Jährigen verleumdet

Wien (OTS) - Wie die Wochenzeitung Falter in ihrer morgen, Mittwoch, erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt es im Rechtsstreit zwischen dem FPÖ-Politiker Martin Graf und der 92-jährigen Gertrud Meschar eine neue Wendung: Meschar selbst wird von der Staatsanwaltschaft nun als Beschuldigte geführt, weil sich Michael Witt, neben Graf einer ihrer Ex-Stiftungsvorstände, von ihr verleumdet fühlt.

Ursprünglich hatte Meschar Graf und den zwei weiteren Ex-Stiftungsvorständen, dem FPÖ-Politiker Alfred Wansch und dem Rechtsanwalt Witt, vorgeworfen, sie hätten sie im Jahr 2006 überredet, ihr Vermögen in eine Stiftung zu geben - ihr Geld sei danach aber schlecht veranlagt worden.

Im August dieses Jahres nahm der Rechtsstreit um Meschars Stiftung ein scheinbares Ende, als die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen Graf und Co einstellte, weil die Veranlagung in Ordnung gewesen sei.

Meschar-Anwalt Georg Zanger stellte aber im September einen Fortführungsantrag, unter anderem, weil es bereits 2006 bei der Erstellung der Stiftungsurkunde zu einer Urkundenfälschung gekommen sein soll. Davon fühlt sich nun wiederum Witt verleumdet, weshalb die Staatsanwaltschaft die fast 93-Jährige jetzt als "Beschuldigte" führen muss.

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