ÖSTERREICH: "Lokalverbot" für Kärntner Pilger im Petersdom

Grund: Einem Priester wurde "Schwarzarbeit" vorgeworfen

Wien/Klagenfurt (OTS) - Ärger und Enttäuschung bei 50 Teilnehmern einer Pilgerreise der Diözese Gurk nach Rom, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Sonntags-Ausgabe. Die Gruppe, die durchwegs aus Rentnern bestand, war in der Vorwoche per Bus nach Italien gereist und die letzten 80 Kilometer zu Fuß gegangen.

Im Petersdom angekommen gab es kein spirituelles Erlebnis, sondern die Gruppe wurde nach wenigen Minuten unsanft ins Freie bugsiert. Grund: Reiseleiter Pater Josef Allmaier, Bruder des Klagenfurter Dom-Kanonikus Peter Allmaier, wurde der "Schwarzarbeit" beschuldigt.

Der Priester wollte den Kärntner Pilgern, von denen viele zum ersten Mal im Petersdom waren, die Geschichte des Gotteshauses erklären. Dazu sind allerdings nur konzessionierte Fremdenführer berechtigt. "Wir hätten einen Führer buchen oder eine Schutzgebühr zahlen sollen", ärgert sich der Villacher Banker Christian Ertl, der an der Pilgerfahrt teilgenommen hatte.

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