- 17.10.2014, 09:38:41
- /
- OTS0027 OTW0027
Zum 50. Mal: Wissenschaftspreise des Landes NÖ vergeben
LH Pröll: "Vorbilder vor den Vorhang holen"
Utl.: LH Pröll: "Vorbilder vor den Vorhang holen" =
St. Pölten (OTS/NLK) - Seit 50 Jahren vergibt das Land
Niederösterreich Preise an Wissenschafterinnen und Wissenschafter,
die besonderes geleistet haben. 1964 wurden die Wissenschaftspreise
in ihrem ersten Jahr noch durch Landeshauptmann Leopold Figl im
familiären Ambiente des Rittersaals im Landhaus in Wien verliehen.
Gestern, Donnerstag, konnte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die hohen
Auszeichnungen im Zuge einer glanzvollen Gala im voll besetzten
Auditorium in Grafenegg überreichen.
Das Bundesland Niederösterreich habe in den letzten zehn Jahren rund
600 Millionen Euro in die wissenschaftliche Infrastruktur investiert,
sagte Landeshauptmann Pröll im Gespräch mit der Moderatorin des
Abends, Barbara Stöckl.
"In Wissenschaft, Forschung und Technologie liegt eine unglaubliche
Innovationskraft", betonte der Landeshauptmann weiters. Die
Wissenschaftspreise würden auch dazu dienen, Vorbilder und Beispiele
"vor den Vorhang zu holen", um möglichst viele zu motivieren, ihnen
nachzueifern, so Pröll. Dazu brauche es zum einen ein
wissenschaftsfreundliches Klima und zum anderen auch eine
entsprechende wissenschaftliche Infrastruktur, betonte er: "Wir
wollen der Wissenschaft Raum und Freiraum geben und alle
Möglichkeiten zur Entfaltung bieten."
Wissenschaft und Forschung seien ein wichtiger Motor für
Innovationskraft, meinte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav: "In den
letzten Jahren und Jahrzehnten ist quer durch Niederösterreich eine
Wissenschaftsachse aufgebaut worden, und diese Wissenschaftsachse hat
noch sehr viel Potenzial."
"Wir brauchen das Wissen um die eigene Kompetenz", betonte
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz im Zusammenhang mit der Zukunft der
Bildungseinrichtungen: "Das lebenslange Lernen wird uns begleiten".
Weiters hob Schwarz auch die Bedeutung von Initiativen wie der
"Langen Nacht der Forschung" hervor.
Die Würdigungspreise, die zur Würdigung eines wissenschaftlichen
Gesamtwerkes von überregionaler Bedeutung dienen, wurden an
Univ.Prof. Mag. DI Dr. Halina Baran (Neurowissenschaft) und an
Vizerektor Univ.Prof. DI Dr. Johannes Fröhlich (Organische Chemie)
verliehen. Die Anerkennungspreise zur Förderung von
Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die mit ihrem Schaffen
bereits fachliche Anerkennung gefunden haben, gingen an Univ.Prof.
Dr. Harald Badinger (Sozialwissenschaft), Roman Beigelbeck (Sensorik
Forschung), Dr. Stefan Treitl (Wirtschaftswissenschaft) und Assoz.
Prof. DI Dr. Philip Walther (Physik). Der "Wissen schaf[f]t Zukunft
Preis 2014", der heuer im Gedenken an die Friedensnobelpreisträgerin
Bertha von Suttner vergeben wurde, ging an Mag. Claudia Fallmann für
ihre Diplomarbeit im Fach Internationale Entwicklung.
Im Zuge der Wissenschaftsgala fand auch eine Key-Note-Diskussion zum
Thema "Vom Nutzen des Unnützlichen - Dient die Wissenschaft dem
gesellschaftlichen Fortschritt?" statt. Beiträge dazu lieferten die
Immunologin und Professorin für Komparative Medizin Univ.Prof. Dr.
Erika Jensen-Jarolim, der Romancier und Essayist Dr. Robert Menasse
und der Geschäftsführer der Rupert Fertinger GmbH KommR Veit
Schmid-Schmidsfelden.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






