Eigner: Neue NÖ Bauordnung ermöglicht kostengünstigeres und schnelleres Bauen

Eigner: Neue NÖ Bauordnung ermöglicht kostengünstigeres und schnelleres Bauen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die neue NÖ Bauordnung ermöglicht kostengünstigeres und schnelleres Bauen. Damit haben wir die von uns selbst gesteckten Ziele erfüllt. Außerdem kommt es künftig zu einigen Erleichterungen für Häuslbauer. Daher freue ich mich, dass der zuständige Ausschuss positiv über das neue Gesetz abgestimmt hat, ein Beschluss im NÖ Landtag am 23. Oktober steht nun nichts mehr im Wege", erklärt VP-Bautensprecher DI Willi Eigner nach den Ausschusssitzungen des NÖ Landtags.

"In den vergangenen Monaten haben wir in vielen Stunden und in enger Abstimmung mit Fachleuten und Anwendern aus der Praxis einen umfassenden Entwurf für die Neugestaltung der NÖ Bauordnung ausgearbeitet. Mit dem Ergebnis, dessen Inkrafttreten mit 1. Februar 2015 vorgesehen ist, gelingt es uns, dass das Bauen kostengünstiger wird. Damit können in Folge auch Wohnkosten gesenkt werden. Das haben uns auch Praktiker und Vertreter der Wohnbaugenossenschaften bescheinigt", hält der VP-Bautensprecher fest.

Als Beispiele, die die Baukosten künftig sinken lassen, nennt Eigner die Neureglung für die Errichtung der Notkamine, die Lösungen rund um die Barrierefreiheit oder auch die Einführung der Möglichkeit eines Prüfingenieurs, der Bauverfahren beschleunigen kann. "So sind beispielsweise Notkamine bei Wohnhausanlagen nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Hier können günstigere Alternativen von den Bauherren umgesetzt werden. Auch die Einführung des Prüfingenieurs kann Baukosten senken, da seine Vorarbeiten eine Beschleunigung der Verfahren ermöglichen. Und jeder, der schon selbst gebaut hat weiß, dass Verzögerungen immer auch höhere Kosten bedeuten", so der VP-Landtagsabgeordnete.

"In Sachen Barrierefreiheit haben wir eine praktikable Lösung gefunden. Wir wissen, dass ältere oder behinderte Menschen bestimmte Anforderungen an ihre Wohnungen haben. Doch es ist nicht leistbar, dass jedes Gebäude und jede Wohnung rollstuhlgerecht ausgestattet ist. Die neue NÖ Bauordnung sieht aber vor, dass in Häusern mit mehr als zwei Wohnungen der Eingangsbereich auf alle Fälle barrierefrei sein muss und in den Wohnungen der Sanitärbereich so anpassbar ist, dass man ihn bei Bedarf mit wenig Aufwand barrierefrei machen kann. Außerdem müssen die Gänge und Türen gewisse Breiten aufweisen", erklärt VP-LAbg. Eigner.

"Weitere Maßnahmen, die in der neuen Bauordnung geregelt werden, ist die eindeutige Klarstellung, dass Kinderlärm keine klagbare und schädliche Emission ist. Auch geben wir den Gemeinden mehr Spielraum bei der Anzahl der PKW- oder Fahrradabstellplätze. So kann der Gemeinderat zur Belebung der Innenstädte die Anzahl der notwendigen Stellplätze abändern bzw. auch eine Befreiung von der Stellplatzausgleichsabgabe beschließen. Auch bei der Vorschreibung der Anzahl der Fahrradabstellplätze wird es nur mehr einen Richtwert geben, der nach regionalen Bedürfnissen von der Gemeinde abgeändert werden kann", nennt Eigner weitere Beispiele für Neuerungen in der Bauordnung.

"Unterm Strich kann man sagen, dass sich die monatelange Arbeit an der neuen NÖ Bauordnung ausgezahlt hat. Denn das Gesetz, das in der nächsten Landtagssitzung am 23. Oktober beschlossen wird, ist praktikabel und sorgt dafür, dass das Bauen - und im Endeffekt auch das Wohnen - günstiger für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wird", so VP-Bautensprecher LAbg. DI Eigner.

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