- 16.10.2014, 09:02:26
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Coface Quartalsübersicht zu Branchen:
Leichte Anzeichen für Verbesserungen bei Risiken in Europa
Utl.: Leichte Anzeichen für Verbesserungen bei Risiken in Europa =
Wien (OTS) - Westeuropa: Metall und Automobil verlassen
Kategorie "sehr hohes Risiko"
Das Nullwachstum im zweiten Quartal 2014 in der Eurozone
unterstreicht das Szenario einer außerordentlich langsamen Erholung.
Dennoch hält Coface an der Prognose eines BIP-Wachstums 2014 von 0,9
Prozent fest, nach einem Rückgang um 0,4 Prozent im vergangenen Jahr.
Diese Entwicklung wird gestützt durch Verbesserungen bei
Branchenrisiken, die lange mit "sehr hoch" bewertet worden waren: für
die Metallindustrie und den Automobilsektor sieht Coface jetzt "hohes
Risiko".
Zehn Monate in Folge mit steigenden Autoverkäufen haben den
Zulieferern genützt: Der Markt in Deutschland, Großbritannien und
Spanien nahm Fahrt auf. Von der Erholung profitierte auch die
Metallindustrie, deren Unternehmen mehr absetzten und deutlich
profitabler wurden. Die Branche leidet jedoch weiter unter
Überkapazitäten.
Für die zwölf weiteren Branchen behält Coface in Westeuropa die
Bewertungen bei. Sie befinden sich alle in den Risikokategorien
"hoch" oder "mittel". Anders als in Nordamerika und den aufstrebenden
Ländern Asiens hat noch keine Branche wieder die Bewertung "moderat"
erreicht.
Nordamerika: Die meisten Branchen mit "mittlerem Risko"
Ein ausgewogenes Wachstum und der dynamische Konsum sorgen bei
nordamerikanischen Unternehmen für einen stabilen Ausblick. Die
Mehrzahl der Branchen bleibt bei Coface in der Risikokategorie
"mittel".
Positiv sind die Erwartungen für die Automobilindustrie, deren
Finanzlage weiter stabil ist. Auch der Fahrzeugabsatz hat mit plus
4,6 Prozent Ende Juli im Jahresvergleich weiter zugelegt. Die
Profitabilität des Chemie-Sektors war Ende Juni 2014 um fast zwölf
Prozent höher als im Vorjahr. Gründe dafür waren billigere Energie
und Rohstoffe.
Aufstrebende Länder Asiens: Holz-Papier und Bau um eine Stufe
abgewertet
Anders als in Westeuropa und Nordamerika, wo sich die Risiken
tendenziell stabilisieren, verläuft die Entwicklung in den
aufstrebenden Ländern Asiens. Die anhaltenden Überkapazitäten
vergrößern die Lagerbestände und die steigenden
Unternehmensverbindlichkeiten.
Die Metallindustrie, die fallende Stahlpreise verzeichnet, ist die
einzige Branche in Asien, die Coface seit letztem April in "sehr
hohes Risiko" einstuft.
Die Verschlechterung der Risiken in der Baubranche und im Sektor
Holz-Papier hält an. Der Bau, geschwächt durch weniger Aufträge,
verschärfte Kreditkonditionen und erste "Geisterstädte" in China,
bewegt sich von "mittleren" ins "hohe" Risiko. Die steigenden
Insolvenzzahlen bei KMU in der Papierindustrie in Verbindung mit
Überkapazitäten veranlassen Coface dazu, die Bewertung der Branche
Holz-Papier in "mittel" herabzustufen.
Über Coface
The Coface Group, a worldwide leader in credit insurance, offers
companies around the globe solutions to protect them against the risk
of financial default of their clients, both on the domestic market
and for export. In 2013, the Group, supported by its 4,440 staff,
posted a consolidated turnover of Euro1.440 billion. Present directly
or indirectly in 98 countries, it secures transactions of over 37,000
companies in more than 200 countries. Each quarter, Coface publishes
its assessments of country risk for 160 countries, based on its
unique knowledge of companies payment behaviour and on the expertise
of its 350 underwriters located close to clients and their debtors.
In France, Coface manages export public guarantees on behalf of the
French State.
Coface SA. is listed on Euronext Paris - Compartment A
ISIN: FR0010667147 / Ticker: COFA
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