FP-Hein: Polizeistützpunkt in der Ottakringer Straße gefordert

Wien (OTS/fpd) - Nachdem es gestern in Belgrad nach einem abgebrochenen Qualifikationsspiel zur Fußball-EM zwischen serbischen und albanischen Fußballfans zu Zusammenstößen im Stadion gekommen war, gab es auch auf der Wiener Balkanmeile in der Ottakringer Straße Ausschreitungen. Die Polizei Ottakring konnte zwar Zusammenstöße verhindern - musste jedoch Einheiten aus anderen Bezirken zuziehen, so der freiheitliche Klubobmann von Ottakring, Christian Hein.

Durch geworfene Brandsätze und andere Wurfgegenstände wurden mehrere Autos - darunter auch Polizeifahrzeuge - beschädigt. Scheiben gingen zu Bruch und bis in die späten Abendstunden tobte eine Straßenschlacht.
Die seit Jahren als Balkanmeile bekannte Straße ist ein Vorzeigeprojekt der Ottakringer SPÖ.
In den vergangenen beiden Jahren wurden dort mehrere Millionen investiert - das behauptet zumindest die rot-grüne Bezirksregierung. Die dort ansässigen Bürger bezeichnen die Mittel eher als in den Sand gesetzt. Denn die Umbauten nach dem vorangegangenen Bürgerbeteiligungsverfahren sahen ganz anders aus als sich die Bürger dies im Vorfeld gewünscht hatten, so Hein.

Vielfach wurde der Wunsch nach Sicherheit und Ruhe geäußert. Ein Polizeistützpunkt direkt an der Ottakringer Straße wurde seitens der Bürger gefordert - nichts davon wurde tatsächlich verwirklicht. Nun müssen die dortigen Anrainer bei jedem ausländischen Feiertag, Fußballspiel oder fremden nationalen Konflikt um ihr Hab und Gut zittern. Von einem gemütlichen Abendspaziergang im Grätzel einmal ganz zu schweigen, so Hein, der abschließend zum wiederholten Male eine Aufstockung der Polizeibeamten für Ottakring und Hernals sowie eine vermehrte Überwachung der Balkanmeile und den dringend gewünschten Polizeistützpunkt in der Ottakringer Straße fordert. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002