- 13.10.2014, 17:15:05
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5 Jahre JugendWerkstatt - eine Erfolgsgeschichte
Feier zum 5-jährigen Bestehen der JugendWerkstatt am 13.10.2014 - Minister Rudolf Hundstorfer ermutigt Jugendliche zur Ausbildung

Utl.: Feier zum 5-jährigen Bestehen der JugendWerkstatt am
13.10.2014 - Minister Rudolf Hundstorfer ermutigt Jugendliche
zur Ausbildung =
Wien (OTS) - Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer gilt als
Initiator der JugendWerkstatt, die vor 5 Jahren als besonderes
Angebot für Jugendliche im Übergang von Schule zu Ausbildung und
Beruf gegründet wurde. Neben der beruflichen Orientierung geht es vor
allem auch darum, Fachkenntnisse und soziale Handlungs- und
Entscheidungskompetenz zu erwerben. Trainiert werden Teamfähigkeit,
Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein und Eigenständigkeit.
An die 4500 Jugendliche, 67 % aus Österreich, haben in den 5 Jahren
seit Bestehen die JugendWerkstatt absolviert, mehr als 30 % konnten
direkt aus der JugendWerkstatt in eine Lehrstelle wechseln. Das
Angebot der Werkstätten reicht von Baugewerbe, Elektroinstallationen,
Medien, EDV über Beauty, Gesundheit und Wellness bis zu Gastronomie,
Verwaltung und Handel/Verkauf. Sozialpädagogische und
freizeitpädagogische Betreuung runden den Service ab. Die
JugendWerkstatt wird finanziert aus Mitteln des AMS Wien und
durchgeführt in Kooperation von BFI Wien, WIFI Wien und ipcenter.
Mit einem Catwalk in der Arbeitskleidung der jeweiligen Werkstätten
begrüßten die Jugendlichen die Festgäste in der Puchgasse und
demonstrierten Kreativität, Engagement, zielgerichtete Umsetzung und
die konstruktive Atmosphäre der JugendWerkstatt. Zwei ehemalige
Absolventen der JugendWerkstatt, die heute erfolgreich im Berufsleben
stehen, berichteten von der Unterstützung und der Orientierung durch
die Jugendwerkstatt bei ihrer Suche nach einem passenden Beruf.
Minister Rudolf Hundstorfer gab ein klares Bekenntnis zur
Ausbildungsgarantie ab. Die im Regierungsprogramm verankerte
Implementierung einer Ausbildungspflicht bis 18 Jahre soll allen
unter 18-Jährigen die Möglichkeit geben, eine über den
Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung abzuschließen. Nicht
alles im Leben verläuft geradlinig, doch es gibt immer eine zweite
Chance: "Nur nicht aufgeben!" gab Minister Hundstorfer den
Jugendlichen mit auf den Weg.
Tanja Wehsely, Abgeordnete zum Wiener Landtag, Gemeinderätin und
stellvertretende Vorstandsvorsitzende des waff (Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds), überbrachte Grußworte der Stadt
Wien. Gemeinsam mit Gemeinderat Christoph Peschek koordiniert sie die
Wiener Ausbildungsgarantie für Jugendliche in Wien und versprach
rasche und unkomplizierte Maßnahmen.
Petra Draxl, AMS Wien, kennt das enorme Risiko, arbeitslos zu werden
ohne Lehrabschluss. Draxl betonte einmal mehr die grundsätzliche
Wichtigkeit einer abgeschlossenen weiterführenden Ausbildung nach der
Pflichtschule. Zu den Aufgaben des AMS Wien gehört auch, Jugendliche
ausbildungsfit zu machen.
Die Lehre im gesellschaftlichen Ansehen einer AHS-Matura
gleichzustellen, ist eines der Ziele von Franz-Josef Lackinger, BFI
Wien. Österreichs Lehrlinge sind weltmeisterlich, so Lackinger zu den
Erfolgen bei den Berufsweltmeisterschaften in Leipzig, in dem sich
das Team Austria mit 11 Medaillen den Sieg im EU-Ranking sicherte.
Die Geburtstagstorte durfte nicht fehlen, und beim abschließenden
Rundgang durch die Werkstätten zeigten sich die Ehrengäste, allen
voran Minister Hundstorfer, begeistert vom Einsatz der Jugendlichen.
Das BFI Wien beschäftigt zusammen mit seinen Tochterunternehmen rund
900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 1.000 selbständige
Trainerinnen und Trainer. Gut 45.000 Menschen nehmen jährlich an den
Lehrgängen, Kursen und Seminaren des Erwachsenenbildungsinstituts
teil. Zu den Tochterunternehmen des BFI Wien zählen die
Fachhochschule des BFI Wien mit ihren sieben Bachelor- und sechs
Masterstudiengängen, die Schulen des BFI Wien (HAK/HAS) und die
gemeinnützige Job-TransFair GmbH, die am Arbeitsmarkt benachteiligte
Menschen bei der Suche nach dem richtigen Job unterstützt.
Weitere Informationen zum BFI Wien: www.bfi-wien.at
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Foto honorarfrei (C)BFI Wien/APA Günther Langegger
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