• 12.10.2014, 09:00:32
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Mitterlehner: ASCINA-Awards 2014 an Schmid, Gruber-Filbin und Gröblacher

BMWFW zeichnet erfolgreiche österreichische Forscherinnen und Forscher in Nordamerika aus

Utl.: BMWFW zeichnet erfolgreiche österreichische Forscherinnen und
Forscher in Nordamerika aus =

Wien/Boston (OTS/BMWFW) - Die in den USA tätigen österreichischen
Forscherinnen und Forscher Sonja Schmid, Mariella Gruber-Filbin und
Simon Gröblacher sind mit den diesjährigen ASCINA-Awards
ausgezeichnet worden. "Mit diesen Preisen würdigen wir die exzellente
Arbeit österreichischer Wissenschaftler im Ausland. Alle drei
Preisträger haben den Grundstein ihrer internationalen Karriere in
Österreich gelegt und sind damit auch wichtige Botschafter unseres
Landes und des Hochschulsystems. Der Austausch und der Kontakt mit
heimischen Spitzenforschern im Ausland haben einen hohen Stellenwert
und helfen dabei, die Verbindungen mit Österreich aufrechtzuerhalten
und zu intensivieren", sagt Wissenschafts- und Forschungsminister
Reinhold Mitterlehner. Die diesjährigen ASCINA-Awards gehen an drei
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits seit vielen
Jahren in Nordamerika tätig sind und ihre Arbeiten in zahlreichen
Beiträgen in namhaften Verlagen und Fachzeitschriften präsentiert
haben. Die Verleihung durch die zuständige Sektionschefin im
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft,
Barbara Weitgruber, fand am 11. Oktober 2014 im Anschluss an den
"Austrian Research and Innovation Talk" in Boston statt.

Die ASCINA-Awards werden in den beiden Kategorien "Junior Principal
Investigator" bzw. "Young Scientist" für exzellente wissenschaftliche
Arbeiten vergeben, welche von österreichischen Forscherinnen und
Forschern an einer nordamerikanischen Forschungsinstitution erstellt
und publiziert wurden. Die vom Bundesministerium für Wissenschaft,
Forschung und Wirtschaft mit einem Preisgeld von 10.000 Euro bzw. je
7.500 Euro dotierten Preise werden vom Netzwerk "Austrian Scientists
and Scholars in North America" (ASCINA) ausgeschrieben und durch eine
vom Wissenschaftsfonds FWF beschickten internationalen Fachjury
begutachtet. In der Kategorie "Young Principal Investigator" wurde
Sonja Schmid, Assistant Professor an dem Virginia Polytechnic
Institute and State University (VirginiaTech), für ihr demnächst im
renommierten Wissenschaftsverlag MIT Press erscheinendes Buch "The
Pre-Chernobyl History of the Soviet Nuclear Industry" ausgezeichnet.
An der Universität Wien und der Cornell University ausgebildet,
forscht Sonja Schmid seit sechs Jahren am nahe Washington DC
gelegenen VirginiaTech Department of Science and Technology in
Society. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Forschungs- und
Technologiepolitik, Risikoanalysen, Energiepolitik sowie nukleare
Proliferation.

In der Kategorie "Young Scientist" wurden Mariella Gruber-Filbin und
Simon Gröblacher ausgezeichnet. Mariella Gruber-Filbin, Post-Doc am
Dana-Farber Cancer Institute in Boston, promovierte 2004 sub
auspiciis praesidentis an der Medizinischen Universität Graz. Ihre in
"Nature Medicine" veröffentlichte und nun mit dem ASCINA-Award
ausgezeichnete Forschungsarbeit über Hirntumore führte bereits zu
einer internationalen Multi-Zentrum Studie und könnte einen
Durchbruch in der Behandlung bösartiger Tumore bei Kindern und
Erwachsenen darstellen. Simon Gröblacher hat bis August 2014 als
Post-Doc am California Institute of Technology (Caltech) geforscht
und wird im November eine Assistenzprofessur an der Universität Delft
in den Niederlanden antreten. Der Absolvent der Universität Wien
beschäftigt sich mit Quanten-Optomechanik. Seine in "Nature"
veröffentlichte Arbeit über "squeezed light" eröffnet neue
Möglichkeiten für präzise optische Messungen und neue
Sensor-Applikationen.

"Das ASCINA Netzwerk mit seinen Mitgliedern in Nordamerika und
Österreich ist ein leuchtendes Beispiel für Vernetzung und
Wissensaustausch.", beschreibt Barbara Weitgruber, Leiterin der
Sektion für Wissenschaftliche Forschung und internationale
Angelegenheiten im BMWFW die Bedeutung von ASCINA. "Der Award ist
eine Geste der Anerkennung und der Wertschätzung, die das BMWFW
jungen österreichischen Forscherinnen und Forschern des
ASCINA-Netzwerks entgegenbringt, die durch ihre herausragenden
wissenschaftlichen Leistungen und ihr großes Engagement eine
wichtige Funktion in der transatlantischen Kooperation und im
Wissensaustausch haben." Das Forscherinnen- und Forschernetzwerk
ASCINA (Austrian Scientists and Scholars in North America) wurde 2002
in Washington DC gegründet und feierte 2012 in Wien sein zehnjähriges
Jubiläum.

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