SPÖ-Bundesbildungskonferenz - Heinisch-Hosek: Mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung

Bildung muss bei frühkindlicher Erziehung ansetzen, darf nicht nach der Schule enden

Wien (OTS/SK) - Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sprach heute, Samstag, bei der Bundesbildungskonferenz der SPÖ unter dem Motto "Chancen. Bildung. Gerechtigkeit." über die Herausforderungen im Bildungssystem und betonte: "Wir haben zu wenig Chancengerechtigkeit". Bildung wird in Österreich nach wie vor vererbt, was die OECD-Bildungsstudie "Bildung auf einen Blick" aufzeigt. Dabei verwies die Ministerin auf die gemeinsame Schule sowie die verschränkte ganztägige Schule, die für die SPÖ nach wie vor wichtige Forderungen sind. Aber auch das auf der Regierungsklausur erarbeitete 6-Punkte-Programm soll Verbesserungen bringen. Mit einer neuen Schuleingangsphase, die Kindergarten und Volksschule verbindet, Qualitätskriterien für die Nachmittagsbetreuung und täglichen Bewegungseinheiten an Ganztagsschulen, die die Schulen auch für Sportvereine öffnen soll, der Erweiterung der Schulautonomie und der Fortsetzung der Initiative Erwachsenenbildung setzt die Regierung neue Ziele für die Bildungsagenda.****

Mehr Sprach- und Leseförderung sowie die politische Bildung von Kindern sind weitere Scherpunkte, die Heinisch-Hosek setzen wird. "Bildung ist in der ÖVP ein Thema geworden, das müssen wir nutzen", betonte die Ministerin. Auch bei der PädagogInnenbildung NEU sieht sie Herausforderungen, denen man sich annehmen muss. "Es sind in der Vergangenheit wichtige Schritte gesetzt worden, auch mit der neuen Mittelschule, der modularen Oberstufe und der Zentralmatura. Jetzt müssen wir diese ausbauen und verbessern", bekräftigte Heinisch-Hosek.

Heinisch-Hosek erklärte auch, dass ihre Agenden als Bildungs- und Frauenministerin gut zusammenpassen würden. Frauen und Mädchen sind noch immer in vielen Bereichen benachteiligt, das kann unter anderem auch mit besseren Bildungschancen verbessert werden. "Wir wollen dass alle Menschen die Möglichkeit haben, die bestmögliche Bildung und Ausbildung zu erreichen. Dafür kämpfen wir!", betonte Heinisch-Hosek. (Schluss) tg/eg

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