- 10.10.2014, 12:46:38
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Juraczka: Wiener Schuldenrucksack bringt "Werkel nicht in Schwung"
Wien (OTS) - "Seit dem Amtsantritt von Renate Brauner als
Finanzstadträtin haben sich die Schulden der Stadt Wien auf 4,64 Mrd.
Euro mehr als verdreifacht. Rechnet man die ausgelagerten Unternehmen
hinzu, kommt man auf annähernd 8 Mrd. Euro. Für den Wiener
Bürgermeister ist dieser Schuldenstand "läppisch", für uns ist er die
Wurzel des Problems", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR
Manfred Juraczka, in Reaktion auf ein Interview mit der
Vizebürgermeisterin im heutigen "Format".
Manfred Juraczka: "Wenn die SPÖ Wien schon nicht der
Rathausopposition Glauben schenkt, dann dürfen wir auf die Expertise
des Rechnungshofs verweisen. Der stellte zuletzt fest, dass es
keinerlei "Konsolidierungsstrategie für das Budget mit konkreten
haushaltspolitischen Zielsetzungen und quantitativen Vorgaben zur
Reduktion der Schuldenquote" gebe und sich daher seit Amtsantritt der
rot-grünen Stadtregierung die Zinsen von 15 auf 97 Millionen Euro pro
Jahr versechsfacht haben. So bringt man das "Werkel sicher nicht in
Schwung", das führt eher zu einem "Kolbenreiber", Frau
Vizebürgermeisterin."
"Wir brauchen daher dringend eine effiziente, professionelle und
transparente Finanzverwaltung. Vielleicht wäre ein Blick nach München
angebracht. Dort gibt es nicht nur das kaufmännische, doppische
Rechnungswesen statt der alten Kameralistik, der Schuldenstand konnte
auch 2013 auf unter eine Milliarde Euro reduziert werden", so
Juraczka abschließend.
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