- 09.10.2014, 10:54:43
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Die BV 9 der GÖD fordert dringend eine Umsetzung der vorbereiteten Maßnahmen zur Bekämpfung einer möglichen Ebola Seuche in Österreich.
Wien (OTS) - Wie sich international gezeigt hat ist die
Ansteckungsgefahr bei Ebola selbst in öffentlichen
Gesundheitseinrichtungen nicht auszuschließen. Daher sollte in
Österreich zeitgerecht gehandelt und nicht, wie bei der Entwicklung
in Westafrika die Gefahr für Mitbürger durch die Weltöffentlichkeit
verschlafen werden.
Sowohl die GM als auch die GD für öffentliche Sicherheit sprechen in
ihren medialen Äußerungen von der Gefahr, die aber in Österreich
nicht so groß sein soll, da es keine direkte Fluglinie aus den
betreffenden Ländern gebe. Offensichtlich wird völlig verkannt, dass
es noch andere Beförderungsmittel auch aus Drittstaaten gibt.
Dringend notwendig scheint nach unserer Sicht ein bundesweiter Ausbau
von Behandlungseinrichtungen in den Ländern und die Schulung des
Personals. Wie aus Spanien erkennbar, haben selbst Pflegepersonen
keine Ahnung von der Gefährlichkeit einer möglichen Erkrankung.
Der Vorsitzende der BV 9 Johann Hable fordert daher die Auslieferung
des bestehenden Notfallplanes an Ärzte, Pflegepersonen und
Therapeuten, Übungsmaßnahmen für das betroffene Personal, die
nötigen Geräte, Schutzanzüge und pharmakologische Versorgung,
Spezialrettung und zumindest ein richtig ausgestattetes
Krankenzimmer pro Bundesland, österreichweit eine Spezialabteilung
für Ebola erkrankte sowie die Forcierung der Entwicklung längst
nötiger Medikamente. Wenn diese wirklich Anfang November zur
Verfügung stehen sollten, wären zwei Wochen früher durchaus denkbar.
Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung 09 Gesundheits- und Sozialberufe
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