• 08.10.2014, 10:14:13
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FSG/GÖD-Bundesheer: Fulminanter Wahlauftakt der FSG Landesverteidigung

Rund 200 InteressensvertreterInnen fordern Respekt für die Leistungen der arbeitenden Menschen

Utl.: Rund 200 InteressensvertreterInnen fordern Respekt für die
Leistungen der arbeitenden Menschen =

Wien (OTS/FSG) - "Menschen sind keine Maschinen - Deine Arbeit
verdient Respekt!" ist der Slogan der Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen der Landesverteidigung bei den
Bundes-Personalvertretungswahlen am 26. und 27. November 2014. "Für
uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Die FSG ist das Sicherheitsnetz
für die Bediensteten. Daher kämpfen wir für gute Ausbildung,
Chancengleichheit und für eine soziale und finanzielle Absicherung
unserer Kolleginnen und Kollegen", sagte Spitzenkandidat Harald
Schifferl beim bundesweiten Wahlkampfauftakt der FSG/GÖD am 7.
Oktober 2014 in Schwechat.

Rund 200 GewerkschafterInnen und PersonalvertreterInnen eröffneten
gemeinsam mit Bundesminister Gerald Klug, ÖGB-Präsident Erich Foglar,
LH Stv. NÖ Karin Renner und SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl den
Wahlkampf. Engagierte Frauen und Männer aus ganz Österreich, Junge
und Erfahrene aus allen Dienst- und Besoldungsgruppen bilden das
starke Team der FSG - der Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen in der Landesverteidigung.

LH Stv. NÖ Karin Renner verwies in ihrer Eröffnungsrede auf ihre
mehrfachen Kasernenbesuche in den letzten zwölf Monaten und die dabei
zahlreich geführten Gespräche mit den SoldatInnen und zivilen
Bediensteten.

Bundesminister Gerald Klug stellte die mehr als angespannte
Budgetlage der Landesverteidigung und die dadurch erforderlichen
Strukturanpassungen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. "Die
Maßnahmen seien schmerzhaft, aber auf Grund der budgetären Situation
notwendig." Klug betonte mehrmals, dass alle Maßnahmen sozial
verträglich gestaltet werden sollen. "Niemand wird gekündigt werden.
Kürzungen im Personalbereich sind durch Pensionierungen, verringerte
Nachbesetzungsquoten und Personalfluktuation erreichbar". Der
Minister versicherte auch, dass es keinen Griff in die Geldtaschen
der Soldatinnen und Soldaten geben werde. Sowohl die 41. Wochenstunde
als auch die Truppendienstzulage bleiben unangetastet.

ÖGB-Präsident Erich Foglar nutzte die öffentliche Bühne, um die
wichtige Kampagne "Lohnsteuer runter!" erneut zu propagieren. "Mit
unserer Kampagne haben wir 'Lohnsteuer runter!' zum Thema Nummer 1 in
Österreich gemacht. Mehr als 700.000 Menschen haben unsere Forderung
nach einer spürbaren Lohnsteuersenkung bisher unterstützt, rund
100.000 Fans verfolgen und stärken unsere Kampagne auf Facebook."
Foglar betonte, dass diese beeindruckende Unterstützung durch
tausende BelegschaftsvertreterInnen in ganz Österreich ermöglicht
wurde. Damit den ArbeitnehmerInnen netto mehr vom Bruttolohn bleibt,
dafür lohnt es sich zu kämpfen und zwar solange, bis dieses Ziel
erreicht ist.

In einer Diskussionsrunde mit Sicherheitssprecher Otto Pendl,
GÖD/FSG-Vorsitzenden Richard Holzer und
FSG-Niederösterreich-Vorsitzenden Rene Pfister wurde unter anderem
ganz klar festgestellt, dass es wichtig ist, dass sowohl das
Bundesministerium für Landesverteidigung als auch des
Bundesministerium für Inneres auch in Zukunft eigenständige
Ministerien bleiben müssen und für ein weiterhin eigenständiges
Bundesheer gekämpft werden muss. Weiters wurde auch das Motto "Ohne
Kampf kein Fortschritt" angesprochen und hervorgestrichen, dass die
ArbeitnehmerInnen auch in Zukunft eine starke Stimme und eine starke
Vertretung brauchen, um ihre Interessen durchsetzen zu können. Diese
starke Stimme ist die FSG, egal ob in der Privatwirtschaft oder im
Öffentlichen Dienst.

Bei den Personalvertretungswahlen am 26. und 27. November 2014 geht
es um eine wichtige Entscheidung. "Respekt, Soziale Sicherheit,
Chancen, Gesundheitsvorsorge, Zukunft, Sicherheit muss etwas Wert
sein, sind ein starkes Programm für die Bediensteten der
Landesverteidigung - sind ein starkes Programm, für das es sich zu
kämpfen lohnt", betonte Schifferl.

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