FPÖ-Lobnig: Unterschriftenaktion gegen Schließung der Goiginger Kaserne gut angelaufen

Durch Kaputtsparen des Bundesheeres soll Berufsheer erzwungen werden!

Klagenfurt (OTS) - Als "grob fahrlässig" bezeichnet heute der 3. Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig, das Kaputtsparen des Bundesheeres und er erinnert daran, dass die Bevölkerung im Zuge der Volksbefragung dieser Regierung einen eindeutigen Auftrag erteilt habe, der nun aber ignoriert würde.

"Die Goiginger Kaserne, die neben Gerät auch rund 50 Kadersoldaten beherberge, ist besonders wichtig für unsere Region, insbesondere im Hinblick auf die Katastropheneinsätze", bekräftigt Lobnig. Derzeit werde durch die Kahlschlagmentalität dieser Bundesregierung, der die Kärntner Regierungskoalition nichts entgegensetzt, unsere Region kontinuierlich ausgehöhlt. Daher habe die FPÖ auch bereits mit dem Unterschriftensammeln gegen die Schließung der Goiginger Kaserne begonnen. "Die gestrige Resolution von LH Kaiser wird von der Bevölkerung als sehr halbherzig wahrgenommen und der Unmut ist groß", macht der FPÖ-Bezirksobmann von Völkermarkt aufmerksam.

Er erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Kärntner Freiheitlichen bereits 2011 vor den Plänen zur Schließung des Bundesheer-Hubschrauber-Stützpunktes in Klagenfurt gewarnt haben. SPÖ-Parteiobmann Peter Kaiser hatte den Freiheitlichen damals wörtlich "Panikmache" und die Beschädigung der "Gesprächskultur zum Ministerium" vorgeworfen. "Die SPÖ spielt in dieser Frage ein Doppelspiel. Das Ziel ist klar, durch das Kaputtsparen unseres Bundesheeres soll ein Berufsheer durch die Hintertür erzwungen werden. Das Ergebnis der Volksbefragung und der Auftrag zu einer Bundesheerreform interessiert die Sozialdemokraten nicht", schließt Lobnig.

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